Risse an Betonträger: Würzburger Bahnhof zeitweise gesperrt
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Würzburg erleben
27. Mai 2017

Etwa eine Stunde war die Haupthalle des Würzburger Bahnhofes gesperrt. Foto: Pascal Höfig
Zwei Risse an Betonträger
WÜRZBURG. Die Bundespolizei hatte nach Rücksprache mit der Würzburger Berufsfeuerwehr, dem Technischen Hilfswerk und dem Bahnhofsmanagement die Haupthalle des Würzburger Bahnhofes von 19:30 – 20:30 Uhr für den Personenverkehr sperren müssen.
Grund waren zwei Risse an einem Betonträger, die sich glücklicherweise als harmlos herausstellten.
Ein Mitarbeiter des Reinigungsdienstes hatte einen Riss an einem Betonträger festgestellt. Zunächst konnte eine konkrete Gefahr nicht ausgeschlossen werden.
Spezialisten verständigt
Hierauf ergriff die Bundespolizei die erforderlichen Maßnahmen und verständigte darüber hinaus Spezialisten von Berufsfeuerwehr und Technischem Hilfswerk.
Ein weiterer, vergleichbarer Riss wurde bei der Überprüfung der gesamten Konstruktion festgestellt.
Baustützen angebracht
Die verständigten Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerkes konnten nach Rücksprache mit dem Bahnhofsmanagement schnell Entwarnung geben: Der Putz über einer Dehnungsfuge in einem Betonträger hatte sich vermutlich durch die Hitze und die damit verbundene Dehnung gelöst.
Zur Sicherheit wurden Baustützen angebracht. Ein Statiker wird zeitnah die entstandenen Risse begutachten.
Zugverkehr nicht beeinträchtigt
Während der Absperrmaßnahmen wurden die Reisenden durch Beamte der Bundespolizei über einen Nebenzugang zu den Gleisen geleitet. Der Zugverkehr wurde hierdurch nicht beeinträchtigt.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Würzburg.
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