5-Jähriger fällt in Schacht: Feuerwehr rettet Jungen
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Würzburg erleben
28. Mai 2017

Symbolfoto: Pascal Höfig
Offenes Kunststoffrohr
GROMBÜHL. Gegen 18:00 wurde am Samstag die Berufsfeuerwehr gerufen, um ein Kind zu retten, welches auf dem Gelände der Uni-Kopfklinik in ein Loch mit unbekannter Tiefe gefallen sei.
Ein 5-jähriger Junge war mit seiner Mutter über ein Wiese gelaufen und plötzlich in ein senkrechtes Kunststoffrohr mit einem Durchmesser von nur ca. 30 cm gefallen.
In 3 Metern Tiefe
Der Kleine stand aufrecht in der 3 m tiefen Röhre mit den Händen nach oben. Den Feuerwehrleuten war klar, das dieser nicht alltägliche Einsatz sehr zeit- und materialaufwändig werden könnte.
Niemand konnte zu dem Jungen hinab in die enge Röhre gelangen.
Mit Seil wieder ans Tageslicht
Als Erstmaßnahme wurde Sauerstoff nach unten gepumpt und versucht, zu dem ansprechbaren und kooperativen Jungen ein Seil mit einer Schlinge hinabzulassen.
Tatsächlich konnte sich der Junge daran selbst festhalten und wurde ca. 20 min. nachdem er in das Loch gefallen war, wieder ans Tageslicht hochgezogen.
Glück im Unglück
Wie durch ein Wunder hatte er sich nur leichte Verletzungen zugezogen, welchen vom Rettungsdienst und im Krankenhaus versorgt wurden.
Vorsorglich angefordertes schweres Bergegerät und Baumaschinen zum Ausbaggern der Röhre konnten wieder abgestellt werden.
Polizei ermittelt
Die Mutter und auch die Feuerwehrleute waren sehr erleichtert, dass dieser nicht alltägliche Einsatz relativ glimpflich abgelaufen war.
Warum die Abdeckung des Schachtes gefehlt hat, ist nun Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Amts für Zivil- und Brandschutz / Berufsfeuerwehr Würzburg.

