Alzenau: Brand bei Lidl-Zentrallager

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28. Mai 2017

Beeindruckende Aufnahme aus der Luft. Foto: Daniel Westcott
BrandAlzenau

Beeindruckende Aufnahme aus der Luft. Foto: Daniel Westcott

Mehrere Holzpaletten in Brand

ALZENAU, LKR. ASCHAFFENBURG. Aus bislang ungeklärter Ursache gerieten am Sonntagabend mehrere Holzpaletten auf dem Außengelände eines Zentrallagers in Brand.

Trotz der sofort alarmierten und schnell vor Ort befindlichen Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Fassade der Industriehalle nicht verhindert werden.

Bei der Integrierten Leitstelle Untermain gingen gegen 17:30 Uhr die ersten Notrufe über einen Brand auf dem Firmengelände im Industriegebiet Süd ein.

Großaufgebot der Feuerwehr

Dank der sofortigen Alarmierung eines Großaufgebotes der Feuerwehr und dem schnellen Eintreffen, konnte ein weiteres Übergreifen der Flammen auf andere Gebäudeteile verhindert werden. Lediglich ein kleinerer Teil der Fassade wurde durch den Brand beschädigt.

Sachschaden im hohen fünfstelligen Bereich

Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr versuchten zwei vor Ort befindliche Arbeiter mit Feuerlöschern den Brand zu bekämpfen, letztendlich jedoch erfolglos. Durch den Brand entstand dem derzeitigen Sachstand nach ein Schaden im hohen fünfstelligen Bereich.

Drei leichtverletzte Einsatzkräfte der Feuerwehr

Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist derzeit unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Im Zusammenhang mit dem Löscheinsatz erlitten drei Einsatzkräfte der Feuerwehr leichte Verletzungen.

Die auch aus großer Entfernung erkennbare, schwarze Rauchsäule stellte keine Gefahr für die Bevölkerung dar. Noch am Abend übernahm die Aschaffenburger Kripo die weiteren Ermittlungen hinsichtlich der Brandursache und der genauen Schadenshöhe.

215 Feuerwehrkräfte mit 38 Fahrzeugen

Wie der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg mitteilte konnte der Einsatzleiter und Kommandant der Feuerwehr Alzenau-Hörstein, Michael Bott, auf insgesamt 215 Feuerwehrkräfte, mit 38 Fahrzeugen, zurückgreifen.

Er wurde unterstützt von der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung sowie den Mitgliedern der Kreisbrandinspektion. Als Abschnittsleiter fungierten die Kommandanten der Nachbargemeinden.

Von Seiten des Rettungsdienstes waren insgesamt 20 Personen mit sechs Fahrzeugen, unter der Leitung des ELRD Heiko Nagel im Einsatz. Das THW Alzenau entsendete einen THW – Fachberater an die Einsatzstelle.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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