Kleinbus kracht in Laster: Vier Verletzte

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Würzburg erleben

2. Juni 2017

Vier Businsassen wurden verletzt, eine davon schwerer. Foto: VPI
Kleinbus

Vier Businsassen wurden verletzt, eine davon schwerer. Foto:

Hunderte Liter Diesel laufen aus

KITZINGEN. Am Freitagmorgen ist ein Kleinbus auf der A 3 kurz vor der Anschlussstelle Kitzingen gegen einen Laster gekracht. Vier Businsassen wurden dabei verletzt, eine davon schwerer. Der Tank des Lkws riss auf und mehrere hundert Liter Diesel flossen aus.

Der Verkehr staut sich etwa sieben Kilometer zurück. Die Bergung der Fahrzeuge ist zwischenzeitlich abgeschlossen. Die Reinigungsarbeiten werden voraussichtlich jedoch noch bis in die Mittagsstunden andauern.

Aus Unachtsamkeit Unfall verursacht

Gegen 06:30 Uhr war ein mit sieben Personen besetzter Renault Trafic mit rumänischer Zulassung in Richtung Frankfurt unterwegs. Aus Unachtsamkeit geriet der 39-jährige Fahrer beim Überholen eines Lastzuges zu weit nach links. Sein Fahrzeug touchierte die Mittelleitplanke, schleuderte vor dem Laster nach rechts und krachte in die Außenleitplanke.

Die Anhängerkupplung des querstehenden Kleinbusses bohrte sich in den rechten Tank des Lkw und verursachte dort einen großen Riss. Diesel lief auf den rechten Fahrstreifen, auf den Stand- und auch in den Grünstreifen.

Der Fahrer des Kleinbusses blieb unverletzt. Drei Insassen im Alter zwischen 40 und 51 Jahren wurden leicht, ein 25-jähriger Mann schwererer verletzt. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Der 61-jährige Lkw-Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Die beiden Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Diesels im Erdreich versickert

Die Freiwillige Feuerwehr Wiesentheid unterstützte die Beamten der Autobahnpolizei bei der Absicherung der Unfallstelle. Vor allem kümmerte sie sich um das Leck des Tanks und konnte eine größere Menge des Kraftstoffs in Behälter fassen. Ein Teil des ausgelaufenen Diesels war aber bereits im Erdreich versickert.

Der verunreinigte Boden muss nun ausgebaggert werden. Dafür bleiben der rechte Fahrstreifen und der Standstreifen noch mehrere Stunden gesperrt. Die entsprechende Absicherung und Beschilderung wird von der Autobahnmeisterei Geiselwind durchgeführt.

Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf über 30.000 Euro.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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