Auffahrunfälle auf A3 sorgen für 20 km Stau: Mehrere Personen verletzt

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Würzburg erleben

26. Juni 2017

260617Wiesentheid

Sieben Personen verletzt

RÜDENHAUSEN, ABTSWIND, LKR. KITZINGEN. Am Montagmorgen ist es zwischen den Anschlussstelle Geiselwind und Kitzingen-Schwarzach in Richtung Frankfurt zu zwei Auffahrunfällen gekommen. Insgesamt wurden sieben Personen verletzt.

Die Fahrbahn musste komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Geiselwind abgeleitet.

Gegen 06:00 Uhr bremste etwa einen Kilometer nach der Anschlussstelle Wiesentheid auf dem linken Fahrstreifen der 33-jährige Fahrer eines Kleintransporters verkehrsbedingt ab. Eine nachfolgende 27 Jahre alte Pkw-Fahrerin reagierte zu spät und fuhr trotz Vollbremsung leicht auf.

Die unverletzt gebliebenen Fahrer blieben stehen und wollten die Unfallstelle absichern. Einem 44-jährigen Autofahrer gelang es noch, mit seinem Mercedes rechtzeitig anzuhalten.

Der 24-jähriger Fahrer eines VW Touran bemerkte die Unfallstelle zu spät und krachte auf das stehende Fahrzeug.

Die A-Klasse-Mercedes wurde nach vorn katapultiert, prallte auf das nächste Fahrzeug und gegen die Mittelleitplanke und wurde dabei total beschädigt.

Fünf Fahrzeuginsassen wurden dabei verletzt, einer davon schwerer. Mit Rettungswägen wurden sie in Krankenhäuser gebracht.

Zwei Fahrzeuge mussten abgeschleppt und die Fahrbahn gereinigt werden. Dazu sperrten die Autobahnpolizisten beide Fahrstreifen und leiteten den Verkehr auf dem Seitenstreifen an der Unfallstelle vorbei.

Schnell bildete sich ein kilometerlanger Stau.

Abtswind

Gegen 07:30 Uhr krachte es dann am Stauende etwa fünf Kilometer nach der Anschlussstelle Geiselwind – mit noch größeren Folgen für die Beteiligten und die anderen Verkehrsteilnehmer.

Fünf Laster waren aufeinander gefahren. Der 50-jährige Fahrer eines Kleintransporters mit Anhänger wurde eingeklemmt und schwer, aber nicht lebensbedrohend verletzt.

Der Notarzt wurde mit dem Helikopter eingeflogen. Der Verletzte wurde später mit einem Krankenwagen in eine Klinik gebracht.

Ein 37 Jahre alter Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt. Die anderen Fahrer kamen mit dem Schrecken davon.

Alle beteiligten Fahrzeuge – zwei Lkw, ein Last- und ein Sattelzug und das kleine Lkw-Gespann – waren nicht mehr fahrbereit. Sie blockierten teilweise querstehend die Fahrbahn in Richtung Frankfurt.

Floriansjünger der Freiwilligen Feuerwehren aus Geiselwind und Wiesentheid waren vor Ort. Sie und Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Geiselwind unterstützten die Beamten der VPI Würzburg-Biebelried bei der Absicherung der Unfallstelle.

Die Bergungs- und Reinigungsarbeiten dauern noch an und werden voraussichtlich gegen 15:00 Uhr beendet sein.

Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Geiselwind abgeleitet. Zurzeit staut sich der Verkehr über 20 Kilometer zurück.

Den Sachschaden beider Unfälle schätzt die Autobahnpolizei auf insgesamt etwa 90.000 Euro.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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