Fanta Vier in Giebelstadt: Die mega Show in null Bildern
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Würzburg erleben
26. Juni 2017
28 Jahre Musikgeschichte
Der Name Fanta Vier steht für ein großes Stück (deutscher) Musikgeschichte. Dahinter stehen die lässigen Smudo, Thomas D, Michi Beck und der ab und zu vergessene And. Ypsilon. Zusammen lieferten sie am Samstag eine mega Show auf dem Flugplatz Giebelstadt ab – wie man es von ihnen gewohnt ist. Ganze 28 Jahre gibt es Die Fantastischen Vier. Das merkte man auch am Publikum. Mittlerweile erwachsene Fans brachten ihre Kinder mit, die statt kreischender Groupies auf die Schultern genommen wurden. Jung und älter feierten gemeinsam beim open air Konzert.
Klassiker
Den Einstieg machte ein Klassiker, der sich zur Eröffnung perfekt anbietet: „Jetzt passt auf“. Alle auf und vor der Bühne waren sofort gut gelaunt und dabei. Leinwände umrahmten das Geschehen. Sie zeigten Ausschnitte der Bühne in schwarz-weiß. Das Publikum klatschte brav mit, freute sich über die nächsten zwei Lieder „Heute“ und „Die da“.
Eine Überraschung
So ging es dann weiter. Gespielt wurde ein bekannter Hit nach dem nächsten. Immerhin gab es schon seit 2014 keine neuen Songs mehr. Das Publikum dankte es mit Textsicherheit. Eine Überraschung gab es allerdings: Die Fanta Vier spielten einen noch unfertigen Song, der sich der aktuellen Weltlage widmet mit dem Motto „no hate“.
Erfolgsgeheimnis?
Mit kurzen Monologen und kleinen Interaktionen mit dem Publikum in „Giebelcity“ sowie einer kurzen Pause ging das Konzert wie angekündigt von 21 bis 22.45 Uhr. Auch für Selbstverwirklichungen in Form von Songs der einzelnen Mitglieder war Zeit. Vielleicht ist das auch ein Geheimnis einer lang bestehenden Band: Jeder kann mal machen was er will.
Kleine Abzüge
Vor einem wunderbaren Sommerhimmel, mit ca. 8.000 Besuchern und gut gelaunten Künstlern war das Konzert insgesamt eine wirklich gelungene Show. Support Sorgenkind, die Versorgung mit Essen und Trinken sowie Shuttleservice – auch das hat soweit gut funktioniert. Kleine Abzüge gab es laut Fans bei einzelnen Preisen und Wartezeiten am Einlass. Doch eigentlich waren sich alle einig: Mega Show!
Keine Fotos!
Die tolle Show wurde für uns jedoch etwas überschattet. Wir hätten gerne mega Bilder zur mega Show geliefert. Leider gab es nach mehreren Anfragen weit im Voraus die knappe Zusage einer Akkreditierung am Mittwoch Abend nur mit strengen Auflagen für unseren Fotografen: Keine Fotos vom Publikum bevor das Konzert beginnt. Kein Blitz (verständlicherweise). Nach den ersten drei Songs muss die Kamera abgegeben werden. Besonders der letzte Punkt stieß uns auf. Im Club, die Jacke abzugeben fällt vielen schon schwer. Aber eine hochwertige Profi-Kamera? Alternative: Nach drei Songs heim oder die Kamera im Auto verstauen und dadurch 20-30min Konzert verpassen. Aber gut: Unter Hashtags wie #fantavier und auf Facebook findet man ja genügend Handybilder und -videos mit mitsingenden Fans…

