Mehrweg-Becher benutzen und beim „Coffee-to-go“ sparen
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Würzburg erleben
26. Juni 2017

Dem Pappbechertrend entgegenwirken – der Umwelt zu Liebe. Foto: Dominik Ziegler
„But first Coffee“
So lautet das Motto zahlreicher Würzburger. Denn ein Arbeitstag startet gewöhnlich mit einer ordentlichen Portion Koffein in Form von Kaffee. Häufig ist früh morgens so wenig Zeit, dass für die tägliche Dosis in der Bäckerei des Vertrauens „to go“ zum Becher gegriffen wird. Die Becher sind einfach total praktisch und können nach dem Genuss sofort entsorgt werden.
Müllberge „to go“
Das ist natürlich purer Luxus für jeden Kaffeetrinker, jedoch eine Katastrophe für die Umwelt. Denn laut der deutschen Umwelthilfe (DUH) finden jede Stunde bundesweit durchschnittlich rund 320.000 Kaffeebecher ihren Weg in die Mülltonne. Wenn man diesen Wert auf ein ganzes Jahr hochrechnet, kommt man auf eine unglaublich hohe Zahl von etwa 2,8 Milliarden verbrauchten „Coffee-to-go“-Bechern – und das allein in Deutschland!
Eine Menge Holz
Der Verbraucher sieht lediglich den fertigen Einwegbecher. Welche Unmengen an Ressourcen dafür aufgewendet werden müssen, ist jedoch den meisten nicht ganz klar. Vertraut man auf die Zahlen von BR24, werden für die Produktion der „to-go“-Becher jährlich über 40.000 Bäume und 1,5 Milliarden Liter Wasser benötigt – eine unvorstellbare Menge. Es ist also an der Zeit, dem Pappbecher-Trend entgegenzuwirken!
Mitgedacht!
Viele Bäckereien, Cafés und Barista verschließen vor diesen Fakten immer noch die Augen, so aber nicht Webers Backkunst. Das familiengeführte Traditionsunternehmen denkt einen Schritt weiter und bietet den Kunden ab sofort einen wiederverwertbaren „to go“-Becher an. Den Mehrweg-Thermobecher gibt’s für 3,50 Euro oder kostenlos gegen Abgabe von zwei vollen Webers-Kaffeepässen. Bei jedem Kaffee, den man sich in seinem Mehrweg-Becher „to-go“ holt, bekommt man dann einen Rabatt von 10%.
Schnelllebige Zeit
Ursachen für das Problem kann definitiv in der modernen Gesellschaft gesucht werden. Diese ist im Laufe der Zeit immere schnelllebiger geworden. Um genüsslich einen Kaffee vor Ort in einem Café zu genießen, fehlt vielen Würzburgern schlicht und einfach die Zeit. Also bleibt manchmal nur noch der Kaffee „to-go“. Mit einem Mehrweg-Becher kann jeder einen kleinen Teil dazu beitragen.

