Unterstützung bei G20: Polizeibeamte aus Unterfranken in Hamburg

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Würzburg erleben

8. Juli 2017

Fabian Hüppe von der Bundespolizeiinspektion Würzburg im Führungsstab der Bundespolizei in Hamburg. Foto: Privat
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Fabian Hüppe von der Bundespolizeiinspektion Würzburg im Führungsstab der Bundespolizei in Hamburg. Foto: Privat

Unterstützung aus Unterfranken

HAMBURG/WÜRZBURG. Die Maßnahmen rund um den G20-Gipfel stellen den größten Einsatz in der Geschichte der Hamburger Polizei dar – und die größte Herausforderung. Unterstützung kommt von der Bundespolizei, dem Bundeskriminalamt und von Polizistinnen und Polizisten anderer Länder.

Auch aus Unterfranken sind Beamte vor Ort und setzen ihr Leben für einen sicheren Ablauf aufs Spiel.

Massive Gewalt in Hamburg

Die aktuellen Szenen aus Hamburg sind erschreckend und verstörend zugleich. Vermummte Gestalten mit Molotowcocktails, Steinen und Eisenstangen greifen Einsatzkräfte der Polizei an. Selbst mit Zwillen wird geschossen. Autos werden angezündet.


Straftäter, die mit unfassbarer Brutalität agieren mischen sich unter friedliche Demonstranten, die ihre Meinung kundtun.

Beamte aus Würzburg

Unter den mehr als 15.000 Polizistinnen und Polizisten sind aktuell auch zehn von der Bundespolizeiinspektion Würzburg in Hamburg.

Eine Beamtin ist dort im Bereich der Strafverfolgung tätig. Fabian Hüppe, Pressesprecher der Bundespolizeiinspektion Würzburg, ist im Führungsstab der Bundespolizei vor Ort und berät den Polizeiführer in Belangen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Zum Schutz der türkischen Delegation

Acht Beamte sind für das Bundeskriminalamt zum Schutz der türkischen Delegation in der Hansestadt eingesetzt.

Sie arbeiten im Innenschutz, also innerhalb des Hotels und stellen mit dem Bundeskriminalamt den erforderlichen Personenschutz für die Staats- und Regierungschefs sowie den inneren Schutz an den Veranstaltungsorten und in den Hotels.

Insgesamt setzt die Bundespolizei rund 3.800 Beamte im eigenen Zuständigkeitsbereich ein und entsandte weitere rund 1.200 zur Unterstützung des BKA und der Polizei Hamburg.

Stand heute Morgen wurden seit Beginn der Ausschreitungen am Donnerstagabend insgesamt 83 Bundespolizisten durch Angriffe verletzt, darunter einige schwer. Man kann nur hoffen, dass die Zahlen nicht weiter steigen.

Ebenfalls vor Ort sind auch Polizisten des Polizeipräsidium Unterfranken sowie der Würzburger Bereitschaftspolizei. Sie werden für die Landespolizei Hamburg eingesetzt.

Für die Beamten der Bundespolizei endet der Einsatz voraussichtlich am Sonntagabend – hoffentlich ohne Verletzungen.

Information:

Die Hamburger Polizei ist verantwortlich für Gesamtplanung und Gesamteinsatzleitung. Auf den Bahnhöfen, in den Zügen der S-Bahn und am Flughafen ist die Bundespolizei im Einsatz.

Dem Bundeskriminalamt obliegt der erforderliche Personenschutz für die Staats- und Regierungschefs sowie der innere Schutz an den Veranstaltungsorten und in den Hotels.

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