Mentoren-Programm für Bürgerspital-Azubis: Leila im Interview

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Würzburg erleben

17. Juli 2017

Einzigartig in der Region: das Mentorenprogramm für die Azubis der Stiftung Bürgerspital. Foto: Stiftung Bürgerspital
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Einzigartig in der Region: das Mentorenprogramm für die Azubis der Stiftung Bürgerspital. Foto: Stiftung Bürgerspital

Einzigartiges Mentoren-Programm in der Region

Im September werden in Würzburg und Mainfranken wieder viele Azubis ihren Dienst antreten, einige von ihnen wollen sich in den Einrichtungen der Stiftung Bürgerspital zu Altenpflegern/Innen ausbilden lassen. Anders als in den Senioreneinrichtungen in und um Würzburg werden die Altenpflege-Azubis im Bürgerspital von sogenannten Übergeordneten Mentoren unterstützt. Was es mit diesem speziellen Mentoren-Programm auf sich hat und warum es in der Region einzigartig ist, erzählt uns Leila Alcarcari-Förtsch (33) aus Höchberg. Sie ist seit gut einem Jahr Übergeordnete Mentorin im Bürgerspital.

Leila, ein paar Infos am Anfang – seit wann arbeitest Du im Bürgerspital? Und was hast Du davor gemacht?

„Ich bin gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin und habe zunächst im Leopoldina Krankenhaus in Schweinfurt gearbeitet. Danach habe ich Pflege- und Gesundheitsmanagement studiert. Nach meinem Studium (2011) war ich als Pflegedienstleitung in der Tagespflege „Villa Schenk“ des Bürgerspitals und später in Tauberbischofsheim als Lehrerin für Pflegeberufe tätig. Seit einem Jahr bin ich nun Übergeordnete Mentorin für die Altenpflege-Azubis im Bürgerspital – was einfach perfekt ist für mich, weil ich all meine Erfahrungen in die neue Tätigkeit integrieren und direkt weitergeben kann!“

Was ist eine Übergeordnete Mentorin und warum ist Deine Tätigkeit so wichtig für die Azubis?

„Bei uns im Bürgerspital gibt es zwar auf jedem Wohnbereich Mentoren, die den Azubis im Alltag mit Rat und Tat zur Seite stehen und sie zum Beispiel praktisch bei ihrer Arbeit unterstützen. Im Pflegealltag ist es aber nicht immer ganz einfach, den Schülern, ihren Fragen und Problemen, vollkommen gerecht zu werden. Da komme ich dann ins Spiel und stehe als Übergeordnete Mentorin zusätzlich allen Azubis zur Verfügung, um die Mentoren auf den Wohnbereichen zu unterstützen, wenn zum Beispiel die zeitlichen Kapazitäten zur Neige gehen. Ich lerne auch für die Prüfungen mit ihnen, wenn sie das wünschen. Unsere Azubis werden dadurch nicht nur selbstsicherer, sie werden bestärkt, in dem was sie tun und entwickeln eine sichere und kompetente Arbeitsweise. Ich finde es so wichtig, unsere Auszubildenden zu unterstützen. Sie sind immerhin unsere Zukunft, in die wir „investieren“ müssen, damit sie später als Pflegekräfte auch weiterhin motiviert sind, diese wichtige Tätigkeit auszuüben.“

Anspruchsvoll, aber so erfüllend: der Beruf des/der Altenpflegers /In im Bürgerspital Würzburg. Foto: Stiftung Bürgerspital

Anspruchsvoll, aber so erfüllend: der Beruf des/der Altenpflegers /In im Bürgerspital Würzburg. Foto: Stiftung Bürgerspital

Zum Alltag der Pflege-Azubis: Welche Tätigkeiten sind für die Azubis besonders anspruchsvoll, schwierig, lustig?

„Ich denke, die körperliche Belastung ist eine Herausforderung. Oft wird „schnell mal jemand hochgehoben“.  Das muss den Auszubildenden immer wieder gesagt werden, dass sie auf ihren Rücken achten und lieber die dafür vorgesehenen Hilfsmittel benutzen sollen. Auch der Umgang mit demenziell veränderten Menschen kann eine Herausforderung sein. Es ergeben sich dann immer wieder Situationen, mit denen die Schüler lernen müssen umzugehen. Schöne Momente sind, wenn die Bewohner von früher erzählen und man von einer Generation etwas erfahren kann, die so ganz anders als wir heute gelebt hat. Oft werden auch Witze von Bewohnern erzählt, oder es wird spontan ein Lied angestimmt. Es kann einfach viel passieren, das überraschend und unerwartet ist und den Arbeitsalltag dadurch sehr bereichert.“

Altenpfleger ist ein Beruf mit Zukunft – ist das so?

„Klar ist das so. Immer mehr Menschen werden immer älter, deshalb werden künftig auch immer mehr Pflegekräfte benötigt. Das Bürgerspital ist ein sehr guter Arbeitgeber in diesem Bereich, weil es ein traditionsreiches und verantwortungsvolles Unternehmen ist. Außerdem ist und bleibt das Bürgerspital der größte Anbieter von Senioreneinrichtungen in Würzburg, der nächstes Jahr übrigens ein neues Wohnstift am Hubland eröffnen wird. Was mir persönlich auch sehr wichtig am Bürgerspital ist, dass unser Tätigkeitsbereich dynamisch bleibt und es immer Entwicklungsmöglichkeiten gibt.“

Wo siehst Du Dich in ein paar Jahren? Möchtest Du auch künftig als Mentorin arbeiten und wenn ja, warum?

„Die Tätigkeit macht mir ehrlich gesagt sehr viel Spaß. Gerade die Zusammenarbeit mit den Azubis, den Pflegekräften, den anderen Mentoren, dem ganzen Team im Pflegeheim und auch mit den Lehrern der Schulen finde ich toll. Mein Arbeitsalltag ist zudem sehr abwechslungsreich, denn jeder Schüler hat natürlich andere Stärken, die individuell gefördert werden müssen. Ich habe im letzten Jahr so viele interessante Charaktere kennengelernt und bin immer wieder erstaunt, welch´ tolle Persönlichkeiten sich für diese Ausbildung entschieden haben. Vor allem aber schätze ich den doch sehr engen und persönlichen Austausch mit den Azubis. Ich sehe dadurch den Pflegealltag immer auch aus anderen, neuen Perspektiven und das wiederum bereichert und motiviert mich.“

Jetzt bei der Stiftung Bürgerspital bewerben und eine zukunftsträchtige Ausbildung zur Pflegefachkraft absolvieren. Foto: Stiftung Bürgerspital

Jetzt bei der Stiftung Bürgerspital bewerben und eine zukunftsträchtige Ausbildung zur Pflegefachkraft absolvieren. Foto: Stiftung Bürgerspital


Jetzt bewerben: Ausbildung zur Pflegefachkraft im Bürgerspital

Wenn auch Du während deiner Ausbildung eine verlässliche und kompetente Unterstützung, einen Mentor an Deiner Seite haben möchtest, der Deine Fragen oder Probleme jederzeit ernst nimmt und der Dich und Deine persönlichen Stärken individuell fördert, dann ist eine Ausbildung zur Pflegefachkraft in einer der Einrichtungen der Stiftung Bürgerspital zum Hl. Geist genau das Richtige für Dich!

Das Bürgerspital bildet an einer der hauseigenen Senioreneinrichtungen in Würzburg aus. Ausbildungsbeginn ist am 01. September 2017. Voraussetzung ist der mittlere Bildungsabschluss oder der qualifizierende Mittelschulabschluss mit erfolgreich abgeschlossener 1-jähriger Ausbildung zur/zum Pflegefachhelfer/in. Die aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Schulzeugnisse, Praktikumsbescheinigungen) könnt ihr an folgende Adresse und E-mail schicken:

Stiftung Bürgerspital zum Hl. Geist
Frau Marschall
Theaterstraße 19
, 97070 Würzburg
Tel.: 0931 / 35 03 – 412
E-Mail: bewerbung@buergerspital.de

Das Bürgerspital freut sich darauf, euch kennenzulernen und steht für eure Fragen sehr gerne zur Verfügung.

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