6 Dinge, die typisch „Schweinfurterisch“ sind
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Würzburg erleben
18. Juli 2017

Maxbrücke bei Nacht. Foto: Dominik Ziegler
Echt typisch
Schweinfurt ist nicht gerade die größte Metropole Deutschlands, liegt mitten in Franken und ist besonders für seine Industrie bekannt. Es kommt schon auch mal vor, dass niemand wirklich weiß, wo Schweinfurt liegt, wenn man die Frage nach seiner Heimat beantwortet. Ist unsere Stadt vielleicht nur eine unter vielen und genauso durchschnittlich, wie jede andere?
Nein, natürlich nicht! Schweinfurt ist zwar nicht Köln und kann mit keinem bekannten Dom dienen und auch die Allianz Arena findet man in unserem Städtchen nicht. Trotzdem gibt es auch bei uns ein paar Dinge, die einfach typisch sind und die man gleich mit Schweinfurt verbindet!
Honky Tonk
Das Musikfestival kennt man zwar mittlerweile aus mehreren Städten und sogar Ländern, Schweinfurt ist allerdings die Mutter des Honky Tonks – in unserem Städtchen fand 1993 das allererste Event statt. Somit ist das Honky Tonk absolut Schweinfurterisch. In diesem Jahr feierten wir sogar das 25. Festival-Jubiläum. Wenn die Innenstadt jährlich bebt und sich die Clubs, Bars, Cafés und Pubs zusammenschließen, um einfach eine coole Party zu feiern, dann ist Honky Tonk Zeit in Schweinfurt!
Schlachtschüssel
Was fällt einem als Erstes ein, wenn man an Franken denkt? Neben fränkischen Wein natürlich das Essen! Die fränkischen Gerichte wie Schäufele & Co. sind nicht nur bei uns das Highlight, sondern locken auch viele Touristen in unsere wunderschöne Region. Und welches Gericht so richtig „schweinfurterisch“ ist: die traditionelle Schweinfurter Schlachtschüssel. Im 18. Jahrhundert erstmals serviert, wird sie auch heute noch in einigen Lokalitäten rund um Schweinfurt angeboten. Bei diesem Brauchtum wird frisch gekochtes Schweinefleisch Gang für Gang serviert. Dazu gibt’s traditionell Meerrettich, Bauernbrot und Sauerkraut. Alle Zartbesaiteten sollten allerdings vorsichtig sein: Bei dem kleinen „Speise-Event“ wird auch vor Innereien und Bäckchen nicht Halt gemacht.
Döner
Was gibt es in Schweinfurt ohne Ende und ist somit schon typisch für die Stadt geworden? Ganz klar: Döner! Das ist kein Geheimnis und gehört mittlerweile einfach zu Schweinfurt dazu. Bei der Auswahl kann man sicher auch behaupten, dass es bei uns die besten Döner überhaupt gibt. Der eine bevorzugt den Döner am Roßmarkt, der nächste schwört auf Baran Döner und der dritte lässt nichts über das City 47 kommen: für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Schweine
Wie die Stadt Berlin ihre Bären hat, haben wir, getreu dem Namen, unsere Plastikschweine. In keiner anderen Stadt zieren so viele Rüssel die Straßen. Vor der Stadtgalerie, am Kaufhof, an den Baustellen: Überall „grunzen“ einem die Plastiktiere entgegen. Zurück gehen die Schweinchen, die für Bekanntheit gesorgt haben, auf die Aktion „Schweinfurt-hat-Schwein“ von Initiator Peter Galm. Die rund 80 individuell gestalteten Schweine sorgten damals sogar bundesweit für Schlagzeilen.
Stattbahnhof
Vor allem im Heavy Metall-, Punk- und Hardcore-Bereich ist der Schweinfurter Stattbahnhof weit über den Landkreis hinaus bekannt. Viele Fans dieses Genres aus dem weiten Umland verbinden mit Schweinfurt tatsächlich nur eins: den Stattbahnhof. Aber das ist auch kein Wunder, denn hier geben sich Bands aus aller Welt die Ehre: Bouncing Souls aus New Jersey, Agnostic Front aus New York, Randy aus Stockholm und viele, viele mehr.
Schnüdel
Wer die Schnüdel sind, muss man wohl keinem Schweinfurter erklären. Aber auch bundesweit ist der Spitzname des 1. FC Schweinfurt 05 unter den Fußballkennern bekannt. Und auch einige ehemalige Spieler sind weit über die Grenzen der Stadt hinaus ein Begriff, so z.B. Lothar Emmerich, Bernhard Winkler oder Christian Wück.

