Vor Kindern und Jugendlichen entblößt: Täter geschnappt!

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Würzburg erleben

28. Juli 2017

Foto: Bundespolizei
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Foto: Bundespolizei

Weitere Opfer gesucht!

WÜRZBURG/WERTHEIM. Die Bundespolizei hat eine Serie von exhibitionistischen Handlungen im Landkreis Miltenberg aufgeklärt. Nach umfangreichen Ermittlungen besteht dringender Tatverdacht gegen einen 34-Jährigen, der sich in mindestens vier Fällen gegenüber Kindern und Jugendlichen entblößte. Ermittler der Bundespolizei durchsuchten heute die Wohnung des Beschuldigten und stellten Beweismittel sicher.

Beschuldigte geständig

Der Mann zeigt sich geständig. Die Bundespolizei bittet eventuelle weitere Opfer, die sich bislang nicht an die Polizei gewandt haben, sich zu melden. Die Serie nahm am Abend des 2. Juni 2017 in einem Regionalexpress zwischen Wertheim und Stadtprozelten ihren Anfang. Der Beschuldigte sprach während der Fahrt eine 14-Jährige an und manipulierte dabei an seinem Geschlechtsorgan.

Am 7. Juni 2017 trat er erneut in einem Regionalzug, diesmal zwischen Miltenberg und Stadtprozelten, in Erscheinung und entblößte sein Geschlechtsorgan gegenüber einer 16-Jährigen.

Am 8. Juli 2017 manipulierte der Mann erneut in einem Zug zwischen Hasloch und Faulbach an seinem Geschlechtsorgan. Diesmal gegenüber einem 12 und einem 13-jährigen Mädchen. Anschließend verließ der Mann in Stadtprozelten den Zug und sprach nahe dem Bahnhof onanierend eine 16-Jährige an.

Haftraum der Bundespolizei Würzburg - Symbolfoto: Pascal Höfig

Haftraum der Bundespolizei Würzburg – Symbolfoto: Pascal Höfig

Verfahren wegen sexuellen Missbrauchs

Aufgrund der beschriebenen Fälle führte die Bundespolizei in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg ein Verfahren wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in der Form von exhibitionistischen Handlungen vor Kindern.

Heute durchsuchten Bundespolizisten die Wohnung des Mannes in Wertheim und konnten dabei umfangreiche Beweismittel sicherstellen. So fanden die Beamten beispielsweise die Kleidung, die der Mann bei einer der Taten getragen hatte.

Bei der anschließenden Vernehmung zeigte sich der Beschuldigte geständig und räumte drei der ihm vorgeworfenen Taten ein. An eine will er sich nicht erinnern können. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung und der Entnahme einer DNA-Probe durfte der Mann mangels Fluchtgefahr auf freien Fuß verbleiben.

Die Bundespolizei ruft nun mögliche weitere Opfer des Mannes dazu auf sich unter 0931 / 322 59 0 zu melden!

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Würzburg.

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