Bundestagswahl: CSU-Direktkandidat Paul Lehrieder im Live-Chat
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Würzburg erleben
31. Juli 2017

Paul Lehrieder kandidiert in diesem Jahr zum 4. Mal als Kandidat für den Deutschen Bundestag – am 04.08. beantwortet er im Live-Chat auf Würzburg erleben die Fragen der Würzburgerinnen und Würzburger. Foto: Angelika Cronauer
Paul Lehrieder im Dienste der Würzburger
Am 24. September – per Brief auch schon früher – sollte sich jede Würzburgerin und jeder Würzburger einige Minuten Zeit nehmen und von ihrem bzw. seinem Wahlrecht Gebrauch machen! Gewählt werden an diesem Tag die Abgeordneten für den Deutschen Bundestag – die Stadt und der Landkreis Würzburg werden dann für die nächsten vier Jahre von einem Direktkandidaten vertreten.
Für die CSU geht bereits zum 4. Mal in Folge Paul Lehrieder an den Start. Die letzten 12 Jahre stand der Gaukönigshofener im Deutschen Bundestag im Dienste der Würzburger. Und auch bis 2021 möchte er sich in Vertretung für 220.000 wahlberechtigte Bürger in unserer Stadt und unserem Landkreis für eine lebens- und liebenswerte Stadt und ein zukunftsfähiges Deutschland einsetzen.
Fragen stellen via Facebook
Ihr seid bezüglich Eurer Wahl am 24. September noch unschlüssig? Euch brennen Fragen unter den Nägeln, welche die Politik oder die Person Paul Lehrieders betreffen? Ihr möchtet brisante Themen ansprechen und direkt mit dem Kandidaten für den Wahlkreis Würzburg Stadt und Land diskutieren? Paul Lehrieder ist regelmäßig im Wahlkreis unterwegs, um in Kontakt mit den Bürgern zu treten – am kommenden Freitag, den 04.08., stellt er sich der Diskussion in den Sozialen Medien.
Eure Fragen werden in einem Facebook-Posting auf Würzburg erleben gegen 16.30 Uhr am Freitag für rund 1,5 Stunden live von Paul Lehrieder beantwortet. Dabei gilt eines ganz besonders: Es gibt keine dummen Fragen! Ihr könnt direkt in den Kommentaren fragen, was Euch in den Sinn kommt und was Euch vielleicht schon immer rund um Politik, den Deutschen Bundestag oder auch aktuelle Themen in Deutschland interessiert hat. Wir liefern Euch die Antwort live von Paul Lehrieder.
Bundestagsabgeordneter – ein ganz besonderer Full-Time-Job
Das der „Job“ eines Bundestagsabgeordneten kein gewöhnlicher ist, können sich die meisten wohl denken. Paul Lehrieder teilt sich seine Zeit zwischen Berlin, wo er die Würzburger im Bundestag vertritt – und Würzburg, wo er mit den Bürgern direkt in Kontakt tritt. Vor allem in den Sitzungswochen drängt sich ein Termin an den anderen und eine Arbeitswoche zählt häufig 60 Stunden und mehr! Ob Schreibtischarbeit, Plenarreden oder Sitzungen – Feierabend hat Paul Lehrieder an vielen Tagen im Jahr erst um 23 Uhr oder noch später. Wie so eine Sitzungswoche aussehen kann, erzählt uns Paul Lehrieder hier.
Schwerpunkt Familie, Senioren, Frauen & Jugend
Seit dem 13. Januar 2014 ist Paul Lehrieder außerdem Vorsitzender des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Dementsprechend liegt ein Schwerpunkt seines Wirkens auf genau diesen Themen – so etwa die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder die Gleichstellung von Frauen und Männern, alten Menschen ein selbstständiges Leben zu ermöglichen und junge Menschen zu unterstützen und zu beteiligen.
Mit dem Ausschuss setzt er sich u.a. für einen bedarfsgerechten Ausbau der Kinderbetreuung ein, im Besonderen für Kinder unter drei Jahren, für die finanzielle Förderung von Familien, für familienfreundlichere Arbeitsbedingungen, für die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen, dafür, die Potenziale des Alters zu erkennen und zu nutzen, für einen Ausbau generationsübergreifender Freiwilligendienste, für Jugendmigrationsdienste und viele weitere soziale Belange.
Zwei Fragen zu brandaktuellen Themen hat uns Paul Lehrieder schon vorab beantwortet:
Wie werden Sie eine flächendeckende und wohnortnahe Versorgung mit qualifizierter Schwangerenvorsorge, 1:1-Geburtshilfe – idealerweise durch eine Bezugshebamme – und aufsuchender Wochenbettbetreuung gewährleisten, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen zunehmenden bundesweiten Klinikschließungen und des Personal- und Hebammenmangels sowohl in den Kliniken als auch im freiberuflichen Sektor?
CDU und CSU stehen für ein solidarisches Gesundheitswesen, in dem alle Menschen darauf vertrauen können, dass alle Beteiligten in Medizin und Pflege ihre Verantwortung gegenüber Patienten verantwortungsvoll und sorgsam wahrnehmen. Dazu gehört für uns selbstverständlich auch die Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung mit Geburtshilfe. Aus diesem Grund war es uns besonders wichtig, in dieser Wahlperiode insbesondere die Lage der freiberuflichen Hebammen zu verbessern. Dazu wurden umfangreiche Verbesserungen in den Vergütungsstrukturen auf den Weg gebracht. Damit wurde auch auf die in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Haftpflichtprämien reagiert.
Für Geburtshilfeleistungen seit dem 1. Juli 2015 erhalten Hebammen, die die notwendigen Qualitätsanforderungen erfüllen, einen Sicherstellungszuschlag (§ 134a Fünftes Buch Sozialgesetzbuch). Dieser Sicherstellungszuschlag wurde mit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) eingeführt. Er ist eine wichtige Voraussetzung für den Erhalt einer flächendeckenden Versorgung mit Hebammenhilfe. Durch den Sicherstellungszuschlag werden die steigenden Prämien der Berufshaftpflichtversicherung ausgeglichen und freiberuflich tätige Hebammen, die Leistungen der Geburtshilfe erbringen, dauerhaft finanziell entlastet. Der Sicherstellungszuschlag wird seit Januar 2016 ausgezahlt und wurde nach Information des GKV-Spitzenverbands inzwischen von über 2000 freiberuflichen Hebammen beantragt. Insgesamt wurden bereits rund 6,8 Mio. Euro an freiberufliche Hebammen ausgezahlt.
Neben der Verbesserung der Vergütung wurde erstmals auch geregelt, dass Kranken- und Pflegekassen in bestimmten Fällen keine Regressforderungen gegenüber freiberuflichen Hebammen erheben können. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Versicherungsprämien zu stabilisieren und insbesondere Anreize zu schaffen, damit wieder mehr Versicherungsunternehmen den erforderlichen Versicherungsschutz für Hebammen anbieten. Die ersten Signale auf diese wichtige politische Initiative zeigen, dass der steile Anstieg der Prämien deutlich gebremst wurde und erstmals auch wieder länger laufende Versicherungsverträge angeboten werden.
Im Bereich der stationären Geburtshilfe wirken sich zudem die neu eingeführten Sicherstellungszuschläge für Krankenhäuser positiv auf die geburtshilflichen Einrichtungen aus. Weitere Verbesserungen hinsichtlich der Hebammenversorgung wurden mit dem neuen Präventionsgesetz erreicht. So ist im Präventionsgesetz geregelt, dass der Zeitraum der Hebammenhilfe für die Wochenbettbetreuung vier Wochen länger als bisher, also für zwölf Wochen, sichergestellt wird. Auf ärztliche Anordnung hin kann die Betreuung auch zusätzlich verlängert werden.
Können junge Familien beim Erwerb eines Eigenheims künftig auf mehr Unterstützung hoffen?
Mit einem attraktiven Baukindergeld und Erleichterungen bei der Grunderwerbsteuer wollen wir es mehr jungen Familien ermöglichen, sich ihren Traum vom eigenen Heim zu verwirklichen. Zusätzlich sollen Freibeträge bei der Grunderwerbsteuer für selbst genutztes Wohneigentum eingeführt werden. Darüber hinaus gilt es, das CO2-Gebäudesanierungsprogramm stetig fortzuführen und an die sich ändernden Herausforderungen anzupassen.
Mit einer steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung wollen wir die Sanierungstätigkeit zusätzlich unterstützen. Mit dem Altersvorsorgeverbesserungsgesetz hat die Bundesregierung die Eigenheimrente bereits verbessert und damit einen wesentlichen Schritt zur Förderung von Wohneigentum gemacht. Weitere Verbesserungen haben wir jüngst im Rahmen des Betriebsrentenstärkungsgesetzes umgesetzt. Hier ist vor allem die Erhöhung der Grundzulage auf 175 Euro zu nennen.
Stellt am 04.08. Eure Fragen!
Habt Ihr auch Fragen an Paul Lehrieder? Ob rund um die Familienpolitik, zu seinem Wirken im Deutschen Bundestag oder zu seinen Aufgaben in Würzburg – stellt sie am kommenden Freitag, den 04.08., zwischen 16.30 und 18 Uhr unter dem Posting auf Würzburg erleben und er beantwortet sie direkt!

