Street Food Festival: Wenig Auswahl und lange Wartezeiten

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Würzburg erleben

7. August 2017

Trotz kleinerem Rahmen erneut gut besucht: Das StreetFood Festival in Giebelstadt. Foto: Frederik Löblein
StreetfoodFestival2017

Trotz kleinerem Rahmen erneut gut besucht: Das StreetFood Festival in Giebelstadt. Foto: Frederik Löblein

Dritte Ausgabe

Bereits zum drittenMal fand am vergangenen Wochenende das Street Food Festival auf der ehemaligen Air Base in Giebelstadt statt. Auch in diesem Jahr lockte der Veranstalter die zahlreichen Besucher wieder mit verschiedensten Leckereien und Köstlichkeiten. Ein neues Konzept und Attraktionen für Groß und Klein wurden im Vorfeld angekündigt. So wurde aus dem Street Food Festival der Vorjahre das Street Food & Ice Cream Festival.

Aus 3 mach 2

Fand das Festival im letzten Jahr noch an drei Tagen statt, so mussten die Fans des Events schon im Vorfeld einen ersten Dämpfer einstecken. Nach der Absage des für Freitag, den 04. August, geplanten Open Air Konzertes der Spider Murphy Gang strichen die Veranstalter kurzerhand den kompletten Festivalfreitag. Auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so dramatisch, auf den zweiten Blick allerdings schon ein erster unheilvoller Vorbote der 2017er Auflage.

Festival geschrumpft

Schon am Eingang wurde einem bewußt, dass das diesjährige Festival deutlich verschlankt daher kam. Wo im Vorjahr noch ein riesiger mobiler Grill postiert war, der super leckere Pulled Pork Burger anbot, stand in diesem Jahr ein kleiner, eigentlich zu vernachlässigender, Probierstand für Frischkäse. Auch auf den nächsten Metern änderte sich am ersten Eindruck nichts.

Wenig Auswahl – lange Wartezeiten

Wenn man sich dann nach einem kurzen Rundgang über das Gelände für die ein oder andere Spezialität entschieden hatte, wartete bereits das nächste Ärgernis: Teils ellenlange Schlangen vor den einzelnen Trucks bzw. Buden. Auch das hatten die Veranstalter in den beiden vorherigen Jahren deutlich besser organisiert, da es für die gleiche Anzahl an Besuchern einfach mehr Auswahl und Möglichkeiten gab, sich zu verköstigen. Zu allem Überfluss waren dann – wenn man endlich mal an der Reihe war – viele Sachen kurzfristig vergriffen und mussten erst wieder neu hergestellt werden. Dies führte zu erneuten Wartezeiten. In einigen Ausnahmefällen wiederum war das Essen, das einem gereicht wurde, dann einfach kalt.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Das oft beschworene Preis-Leistungs-Verhältnis gestaltete sich von Stand zu Stand völlig verschieden. Teilweise war man gerne bereit, den aufgerufenen Preis für das gewünschte Produkt zu bezahlen, aber deutlich häufiger war die Portion für das geforderte Geld schlicht und einfach zu klein. Dies veranlasste viele Besucher schon nach kurzer Zeit wieder das Weite zu suchen und das Gelände zu verlassen. Zwar warb der Veranstalter im Vorfeld fleißig mit freiem Eintritt, die drei Euro Parkgebühr für das weitläufige Areal setzen dann dem Ganzen aber doch noch die Krone auf.

Zum Vergleich: Beim kürzlich an selber Stelle statt gefundenen Open Air Konzert der Fantastischen Vier war das Parken – wie auch bei anderen Events auf der Air Base – kostenlos.

Vierte Auflage

Bei der aktuellen Entwicklung des Festivals darf man gespannt sein, wie eine mögliche vierte Auflage im kommenden Jahr aussehen wird. Beim ein oder anderen Besucher wurde seitens der Veranstalter jedenfalls mächtig an Kredit verspielt, den es erst einmal wieder aufzubessern gilt.

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