Müllhochburgen: Würzburg 22 Prozent über dem Durchschnitt
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Würzburg erleben
8. August 2017

Die Würzburger Stadtreiniger. Symbolbild: Würzburg erleben.
Deutschlands Müllhochburgen
Eine Studie des Online-Preisvergleichsportal billiger.de hat sich 200 Kommunen zum Müllvergleich vorgenommen. Hierbei wurde sowohl untersucht, wieviel Hausmüll pro Kopf im Jahr 2015 in der jeweiligen Stadt, bzw. im Landkreis verursacht wurde, als auch das Gesamtmüll-Aufkommen unter die Lupe genommen. Und Würzburg gehört zu Deutschlands Hausmüll-Hochburgen.
Würzburg im oberen Viertel
Mit durchschnittlichen 239 Kilo eingesammeltem Hausmüll pro Kopf, landet Würzburg auf dem 51. Platz bei den Hausmüll-Hochburgen (Haus- und Sperrmüll) und kann sich damit zu Deutschlands Müllhochburgen zählen. Insgesamt verbrauchen die Würzburger rund 22 Prozent mehr Restmüll als der Durchschnittsdeutsche.
Bei den Gesamtmüll-Hochburgen befindet sich Würzburg im deutschlandweiten Vergleich auf dem 42. Platz. Nimmt man die Haus-, Bio- und Wertstoff-Abfälle zusammen, ergibt dies in unserer Stadt eine eingesammelte Abfallmenge von 512 Kilo je Einwohner für das Jahr 2015. Mit 10 Prozent über dem Durchschnitt liegt Würzburg laut der Studie hier im Mittelfeld.
Spitzenreiter
Den meisten Hausmüll weist übrigens Bremerhaven auf. Hier wurden 347 Kilogramm Restmüll pro Jahr und Einwohner eingesammelt. Dies liegt 76 Prozent über dem durchschnittlichen Verbrauch von 197 Kilogramm der 199 Vergleichsstädte. Im bayerischen Vergleich verbraucht Bamberg den meisten Hausmüll. Am wenigsten Müll wird in den Haushalten in Konstanz verursacht. Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 86 Kilogramm liegt die Stadt 56 Prozent unter dem Durchschnitt. Beim Gesamtmüll befindet sich Baden-Baden mit 763 Kilogramm auf Platz 1. Am sparsamsten ist Mittelsachsen mit 247 Kilogramm.

