Unsere besten Ausflugsziele rund um Würzburg Vol. 2
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Würzburg erleben
10. August 2017

Action und Spaß auf der Wasserkuppe mit dem WieLi. Foto: Wiegand Erlebnisberge GmbH
Raus aus Würzburg
Die Sommerferien sind in vollem Gange und viele Würzburger haben ihre Koffer gepackt, um in die Ferne zu reisen. Wem Zeit oder Geld für die große Urlaubsreise fehlen, der kann auch hier einen schönen Sommer erleben und einfach mal das Umland erkunden. Vergangenen Monat haben wir bereits 5 Ausflugsziele rund um Würzburg vorgestellt – und hier folgt nun der zweite Teil. Auf weitere Ideen und Vorschläge für einen Tagesausflug freuen wir uns wie immer in den Kommentaren!
Fränkisches Freilandmuseum Fladungen
Wie haben die Menschen damals gelebt, gewirtschaftet oder gefeiert? All das erlebt man bei einem Besuch des im September 1990 eröffneten Freilandmuseums Fladungen. Im Freilandgelände kann man neben historischen Gebäuden, wie z.B. eine alte Schule oder Brauerei, auch Bauerngärten und Streuobstwiesen erkunden. Der ideale Ort um den Alltag hinter sich zu lassen, neue Kraft zu tanken und gleichzeitig interessante Dinge über das „alte“ Unterfranken zu erfahren. Das Fränkische Freilandmuseum hat täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Danach bietet sich ein Spaziergang in der Rhön an.

Tropfgut, Gemeindebrauhaus und Ölschlagmühle im Fränkischen Freilandmuseum Fladungen. Foto: Rudi Merkl
Sommerhausen
Sommerhausen nennt sich selbst „Das Tor zu Kunst, Wein und Kultur“ und ist vor allem mit dem Fahrrad, aber natürlich auch mit dem Auto, einen Ausflug wert. Je nach Startpunkt in Würzburg geht es etwa 14 Kilometer nach Sommerhausen im Maintal. Direkt gegenüber liegt übrigens Winterhausen. In Sommerhausen kann vor allem der bekannte Frankenwein, aber auch Theater und Kunst genossen werden. Gleich zwei Theater gibt es hier: das Torturmtheater, das als kleinstes Theater Deutschlands bekannt ist, und das Kammerspieltheater Sommerhaus. Von Mai bis Oktober werden jeden Samstag Führungen durch den Altort, bzw. spezielle Weinbergsführungen angeboten. Treffpunkt ist vor dem Rathaus, jeweils um 10 Uhr. Tipp: Einen Wildpark mit Streichelzoo gibt es übrigens auch im Sommerhausen!
Wasserkuppe
Auf der Wasserkuppe, im hessischen Landkreis Fulda, kann man entspannte Spaziergänge unternehmen und die Aussicht genießen, aber auch Action und Spaß kommen nicht zu kurz. Auf der 700 Meter langen Sommerrodelbahn kann man den Berg hinab düsen und sich sogar heiße Wettrennen liefern. Falls das Wetter nicht mitspielt steht der Rhön-Bob bereit, eine Allwetter-Rodelbahn auf Schienen. Die 1000 Meter lange Fahrt führt durch Kurven und über Jumps. Daneben gibt es den Wie-Li, den Hexenbesen, einen Kletterwald und viel mehr, das es zu entdecken gibt. In der Sommersaison (April bis Ende Oktober) sind die Bahnen bei passendem Wetter täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Der Rhönbob auf der Wasserkuppe. Foto: Wiegand Erlebnisberge GmbH
Wittelsbacher Turm
Etwas ruhiger geht es am Wittelsbacher Turm auf dem Scheinberg bei Arnshausen, in der Nähe von Bad Kissingen, zu. Der Turm ist 33 Meter hoch, mit einer Aussichtsplattform in 25 Metern Höhe. Von hier aus hat man eine tolle Aussicht über das Saaletal und zum Kreuzberg. Der Aussichtsturm ist täglich geöffnet und mit etwas Glück kann man Gleitschirm- oder Drachenflieger beobachten, die oft in der Gegend starten. Wer Hunger und Durst bekommt, kann sich in der Erlebnisbrauerei stärken und z.B. echte fränkische Küche genießen.

Am Wittelsbacher Turm. Foto: Stefan Wachtl
Baumwipfelpfad Steigerwald
Seit vergangenem Jahr gibt es ein neues Highlight in der Gegend: Den Baumwipfelpfad in Ebrach! Auf einem über einen Kilometer langen Weg hoch oben in den Baumkronen kann man die Natur mal aus einer ganz anderen Perspektive anschauen. Der Pfad verläuft 26 Meter über dem Boden und auf der Strecke gibt es verschiedene Info- und Spielstationen. Höhepunkt ist der 46 Meter hohe Holzturm, an dem sich der Pfad hinauf schlängelt. Dort oben kann man eine grandiose Aussicht genießen! Bis 31. Oktober ist immer von 9 bis 18 Uhr geöffnet, danach von 10 bis 16 Uhr.

Der Baumwipfelpfad in Ebrach. Foto: Martin Hertel
Dieser Artikel beruht auf den Erfahrungen der Redaktionsmitglieder, weder Dienstleistungen noch Geldmittel wurden ausgetauscht.

