Feuerwehreinsatz aufgrund undefinierbaren Geruchs

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Katharina Kraus

14. August 2017

Feuerwehr. Foto: Pascal Höfig
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Feuerwehr. Foto: Pascal Höfig

Suche nach Schadstoffen

Heute Vormittag rückte die Freiwillige Feuerwehr Würzburg und der Messzug der Berufsfeuerwehr in den Bereich Winterhäuser Straße / Ecke Seilerstraße aus. Dort wurde ein undefinierbarer, stinkender Geruch gemeldet.

Als das erste Feuerwehrfahrzeug an der Einsatzstelle eintraf, stellten die Einsatzkräfte einen stechenden und unangenehmen Geruch nach faulen Eiern fest. Der Geruch konnte an mehreren Kanaleinläufen auf einer Länge von ca. 250 Metern wahrgenommen werden. Mit verschiedenen Messgeräten wurde nach Schadstoffen gesucht. Dabei konnten leicht erhöhte Werte von Schwefelwasserstoff im Kanal festgestellt werden. Es bestand aber zu keiner Zeit eine Explosionsgefahr.

Keine Gefahr!

Während der Messarbeiten wurde die Mergentheimer Straße / Seilerstraße gesperrt und der Verkehr großräumig umgeleitet. Eine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung und die Umwelt konnte durch die vor Ort anwesenden Stellen nicht festgestellt werden. Eine Ursache konnte nicht ermittelt werden. Die Sperrungen wurden anschließend wieder aufgehoben. Nach Spülung der Kanalleitung konnten keine Feststellungen mehr gemacht werden.

Ursache unklar

Der Entwässerungsbetrieb der Stadt Würzburg wird weiter nach der Ursache suchen. Insgesamt waren sechs Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr, 10 Kräfte der Berufsfeuerwehr, Entwässerungsbetrieb und Gasversorger sowie die Polizeiinspektion Würzburg mit mehreren Streifenwagen im Einsatz.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Berufsfeuerwehr Würzburg.

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