„Ist Luisa hier?“: Code soll bedrängten Frauen helfen

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Katharina Kraus

4. September 2017

Von Unbekanntem belästigt. Symbolfoto: Pascal Höfig
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Von Unbekanntem belästigt. Symbolfoto: Pascal Höfig

Hilfe in der Partyszene

Man fühlt sich im Club bedrängt? Der Tanzpartner überschreitet Grenzen? Oder man wird vom Date gar sexuell belästigt? In solchen Situationen soll ein Codewort helfen und die Frauen aus der Notsituation retten. Die Aktion „Luisa“ ist ein Hilfsangebot für Frauen in der Partyszene, die sich bedrängt fühlen oder sich aus einer unangenehmen Lage befreien möchten. Ins Leben gerufen wurde die Kampagne vom Frauennotruf Münster, seitdem haben sich viele weitere Städte der Aktion angeschlossen. In Erlangen gibt es die Aktion zum Beispiel schon und auch in Schweinfurt soll „Luisa“ etabliert werden.

Und so funktioniert’s

Das Prinzip ist simpel: Mit der Frage „Ist Luisa hier?“ können sich betroffene Frauen an das Thekenpersonal wenden. Das geschulte Personal weiß dann, dass sie Hilfe benötigen, welche sie unmittelbar und diskret erhalten. Zunächst werden sie in einen geschützten Bereich gebracht und können dann selbst entscheiden, ob beispielsweise ein Taxi gerufen, ein Freund kontaktiert oder im Extremfall die Polizei verständigt werden soll.

Kooperationsprojekt

In Schweinfurt soll „Luisa“ in Kooperation mit der Schweinfurter Gastronomie starten. Das Projekt ist eine gemeinsame Aktion mit der Anlaufstelle für sexuelle Gewalt in Schweinfurt. Wäre die Aktion vielleicht auch eine Idee für die Würzburger Kneipen- und Barlandschaft?

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