Steinbachtal: Einfamilienhaus in Vollbrand

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Würzburg erleben

7. September 2017

Die fünf Bewohner des Gebäudes konnten sich glücklicherweise unverletzt ins Freie retten. Foto: Pascal Höfig
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Die fünf Bewohner des Gebäudes konnten sich glücklicherweise unverletzt ins Freie retten. Foto: Pascal Höfig

Feuer schnell unter Kontrolle

STEINBACHTAL. Am Donnerstagabend ist aus noch ungeklärter Ursache in einem Einfamilienhaus ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr hat den Brand schnell unter Kontrolle gebracht.

Die Kriminalpolizei Würzburg führt die Ermittlungen.

Gebäude in Vollbrand

Etwa gegen 21:20 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle die Mitteilung über den Brand eines Einfamilienhauses im Steinbachtal ein.

Flammen aus den Fenstern

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr schlugen die Flammen mehrere Meter aus den Fenstern und drohten auf das Obergeschoss überzugreifen. Zwei Frauen und ein zweijähriges Kind hatten sich bereits mit einem Sprung vom Balkon aus dem ersten Stock selbst gerettet.

Zwei männliche Bewohner konnten eigenständig das Wohnhaus verlassen. Die gesamte Familie wurde vom Rettungsdienst betreut, musste allerdings nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Die Feuerwehrkräfte gingen sofort unter Atemschutz und zwei Strahlrohren vor, um die Flammen zu bekämpfen und nach mehreren Haustieren im Gebäude zu suchen.

Haustiere verstorben

Durch die enorme Hitzeentwicklung und herabstürzende Deckenteile gestaltete sich die Suche sehr schwierig. Zudem musste eine über 140 Meter lange Schlauchleitung zu dem abgelegenen Gebäude aufgebaut werden. Ein Hund wurde gerettet, zwei Hunde und zwei Katzen konnten zum jetzigen Zeitpunkt leider nur noch tot geborgen werden.

Nach weiteren Haustieren wird noch gesucht.

Die örtliche Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle und konnte ein Ausbreiten des Feuers verhindern.

Der genaue Sachschaden ist nun ebenso wie die Brandursache Gegenstand der Ermittlungen der Kripo Würzburg.

NACHTRAG durch die Berufsfeuerwehr Würzburg:
Freitag, 08.09.2017

Die Hauptarbeiten der Feuerwehr waren gegen 2:00 Uhr beendet. Um 9:30 Uhr wurde letztmalig eine Kontrolle des Brandobjektes durchgeführt. Hierbei konnten durch die Feuerwehrkräfte keine Glutnester und keine Rauchentwicklung mehr festgestellt werden. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.

Während den Kontrollarbeiten machte ein verängstigter freilaufender Hund mit Bellen auf sich aufmerksam. Er wurde behutsam von den Feuerwehrkräften betreut und vorübergehend ins Tierheim gebracht. Vermutlich handelt es sich hierbei um einen vermissten Hund aus dem Brandgebäude.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Berufsfeuerwehr Würzburg.

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