So erlebte ein Würzburger Hurrikan Irma

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Würzburg erleben

14. September 2017

Nach Hurrikan Irma. Foto: Christian Ebert
Florida

Nach Hurrikan Irma. Foto: Christian Ebert

12 Stunden direkt betroffen

Anfang der Woche wütete Hurrikan Irma in Florida. Millionen Menschen mussten sich in Sicherheit bringen, wurden in Notunterkünften untergebracht und fürchteten um Hab und Gut. Auch der Würzburger Christian befindet sich mit seiner Familie seit Anfang September auf einer Urlaubsreise im US-Bundesstaat und war 12 Stunden direkt betroffen. Wir haben den 42-Jährigen gefragt, wie er Irma erlebt hat und wie groß das Ausmaß der Schäden ist.

Flucht ins Landesinnere

Christian war kaum in Key West, einem wunderschönen Resort, angekommen und freute sich auf einen entspannten Urlaub, als die Aufforderung kam, sich in Sicherheit zu bringen: „Als wir am zweiten Tag von einer kleine Sightseeing Tour zurück ins Resort kamen, kam es uns sehr suspekt vor, dass auf einmal die ganzen Liegen, Stühle und Tische rund um dem Pool von einem 10-köpfigen Team zusammen geräumt wurden. Daraufhin fragte ich einen der Angestellten, ob sie jetzt die Pool Area schließen?

Leer gekaufte Läden. Foto: Christian Ebert

Leer gekaufte Läden. Foto: Christian Ebert

Darauf die Antwort „yeah, we’re closing down the pool ´cause of the storm IRMA“. Dann kam die schriftliche Aufforderung, dass alle Touristen und Anwohner die Florida Keys binnen 24 bzw. 48 Stunden evakuieren müssen. Ein Flug zu bekommen war unmöglich, unsere gebuchten Rückflüge wurden annulliert. Es ist uns nichts weiter übrig geblieben, als mit dem Auto ins Landesinnere nach Orlando zu fahren“.

Situation sehr beunruhigend

Während des Hurrikans musste Christian mit seiner Familie im Hotel ausharren und abwarten: „Wir waren für 2 Tage in unserem Hotelzimmer „eingeschlossen“ und verfolgend in den Nachricht wie IRMA stündlich näher auf uns zu kam. Das Hotel schien relativ sicher. Wir bekamen auch Sicherheitsanweisungen vom Hotelmanagement. Jedoch war die Situation sehr beunruhigend. Wie wussten ja nicht wie stark der Sturm uns treffen würde….“

Wie groß ist das Ausmaß der Schäden?

„In und um Orlando sind die Schäden eher gering, man sieht überall abgebrochene Bäume und Palmen, alle Werbeplakate sind zerstört. Viele Ampeln sind ausgefallen. Alle Läden, Supermärkte und Restaurants sind geschlossen. Der Scheriff hat ein Ausgangssperre angeordnet…… Aber nichts im Vergleich zu den Inselgruppen in der Karibik“, berichtet der 42-Jährige Würzburger.

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