Betriebsurlaub verlängert: Café Klug ist insolvent

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Würzburg erleben

20. September 2017

Café Klug in der Peterstraße. Foto: Pascal Höfig
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Café Klug in der Peterstraße. Foto: Pascal Höfig

Aus für die Kultkneipe?

Seit dem 28. Juli befindet sich das Café Klug im Betriebsurlaub – das steht zumindest auf einem Aushang an der Würzburger Kneipe. Mitte September, fast zwei Monate später, sind die Türen immer noch verschlossen und im Inneren der Kneipe stapeln sich die Stühle. Und das wird auch vorerst so bleiben, denn mit dem Schlemmen in der kleinen Kneipe ist es vorbei – zumindest unter den bisherigen Betreibern. Der Inhaber der Café Klug e.K. hat Insolvenz angemeldet. Das Insolvenzgericht hat am 25. August das Hauptinsolvenzverfahren wegen Zahlungsunfähigkeit eröffnet, der Antrag ist bereits am 20. Juli beim Insolvenzgericht Würzburg eingegangen.

Café Klug in der Peterstraße. Foto: Pascal Höfig

Café Klug in der Peterstraße. Foto: Pascal Höfig

Mitarbeiter gekündigt

Auch der Pachtvertrag mit der Herbsthäuser Brauerei ist schon aufgelöst, die Arbeitsverhältnisse sind allesamt gekündigt. „Soweit noch offene Gehälter für die vergangen drei Monate vor Insolvenzeröffnung offen stehen, haben die Mitarbeiter die Möglichkeit, Insolvenzgeld bei der Agentur für Arbeit zu beantragen“, erklärt Rechtsanwalt Dr. Markus Schädler, der zum Insolvenzverwalter bestellt wurde, auf unsere Nachfrage. Die Höhe der Verbindlichkeiten hält sich für ein Verfahren dieser Größenordnung im überschaubaren Rahmen, so der Rechtsanwalt weiter.

35 Jahre Café Klug

Im Café Klug essen und trinken die Würzburger bereits seit 35 Jahren, 1982 eröffnete Gerd Ehehalt die beliebte Studentenkneipe.  Ob und vor allem wann die Traditionskneipe in der Peterstraße wieder ihre Türen öffnen wird, ist aktuell noch unklar. Laut Medienbericht der Main Post soll es bereits mehrere Bewerber für die Lokalität geben.

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