19 Unfälle auf Autobahnen rund um Würzburg

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Würzburg erleben

25. September 2017

A3-Kist-Unfall

Drei Leichtverletzte

BEREICHE WÜRZBURG UND KITZINGEN. Von Freitagmorgen bis Sonntagabend ereigneten sich im Dienstbereich der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried auf der A 3 und der A 7 insgesamt 19 Unfälle. Dabei wurden drei Personen leicht verletzt. Mehrere Wildtiere mussten ihr Leben lassen. Den Gesamtschaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 90.000 Euro.

Allein am Freitag krachte es 11 Mal, wobei es sich überwiegend um Auffahrunfälle handelte. Gegen 16:30 Uhr passierte dies nahezu gleichzeitig in beiden Fahrtrichtungen im Gemeindebereich von Helmstadt und Kist:

Bei Helmstadt waren zwei Pkws aufeinander geprallt. Die 25 Jahre alte Beifahrerin des vorderen Wagens wurde dabei leicht verletzt und vor Ort medizinisch versorgt. Während der Unfallaufnahme war der linke der drei Fahrstreifen gesperrt.

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Waldbrunn unterstützten die Polizeibeamten bei der Absicherung der Unfallstelle und kümmerten sich um ausgelaufene Betriebsstoffe. Ein bisher unbekannter Pkw-Fahrer beschädigte beim Vorbeifahren eine Absicherungsleuchte am Beginn der temporären Absperrung. Er hielt nicht an.

Bei Kist war ein 23-jähriger Seat-Fahrer unter das Heck eines Sattelzugs gefahren. Er wurde dabei – zum Glück – nur leicht am Fuß verletzt und ließ sich später behandeln.

Die dritte leichtverletzte Person war bei einem Auffahrunfall am Sonntagnachmittag bei Schlüsselfeld zu verzeichnen. Ein Golf war auf einen Opel aufgefahren. Die 73-jährige Beifahrerin des Opel klagte danach über Rückenschmerzen.

Zahlreiche Wild-Unfälle

In den Nächten auf Samstag und auf Sonntag verloren insgesamt 7 Wildschweine und ein Fuchs ihr Leben bei Kollisionen mit Fahrzeugen. Bei Geiselwind waren vier Schwarzkittel am Samstag kurz nach Mitternacht von einem Laster erfasst worden. Drei verendeten sofort. Ein Tier wurde von einem Beamten mit einem Schuss aus der Dienstwaffe von seinem Leiden erlöst.

Am Sonntagmorgen kurz nach 02:00 Uhr lief eine Wildschweinrotte bei Heidingsfeld über die Fahrbahn. Zwei Autofahrer stießen mit dem Wild zusammen. Drei Wildschweine überlebten nicht. Die Pkws mussten abgeschleppt werden.

Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sicherten nicht nur gemeinsam mit den Beamten der Autobahnpolizei die nächtliche Unfallstelle ab, sondern beseitigten auch die toten Tiere.

Zirka zwei Stunden später erfasste ein BMW-Fahrer auf der A 7 am Biebelrieder Kreuz einen Fuchs, der die Fahrbahn überqueren wollte. Reineke Fuchs überlebte nicht. Am Fahrzeug, das abgeschleppt werden musste, entstand erheblicher Sachschaden.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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