Mit „Softair“ hantiert: Jugendliche lösen Großeinsatz aus
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Würzburg erleben
25. September 2017
Zeuge wählt den Notruf
FRAUENLAND. Ein Anwohner erkannte am Samstagmittag vier Personen mit Schusswaffen in einer Grünanlage am Oberen Bogenweg. Entsprechend sensibilisiert machten sich mehrere Streifen der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt auf den Weg zur Einsatzörtlichkeit. Hier wurden Jugendliche angetroffen, welche dort mit sogenannten Softair-Pistolen spielten.
Waffen sichergestellt
Die Anscheinswaffen wurden sichergestellt und die Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren ihren Eltern übergeben. Sie erwarten jeweils eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Verstößen nach dem Waffengesetz.

Vergleich von Anscheinswaffe (links) und echter Maschinenpistole (rechts) mit Blick auf die Mündung. Archivfoto: Polizei
Bis ins Detail nachempfunden
Bei den Softair-Pistolen handelte es sich um sogenannte Anscheinswaffen. Diese entwickeln zwar nur eine begrenzte Geschossenergie, sind aber in Form, Farbe und Größe dem echten Modell meist bis ins Detail nachempfunden. Diese als „Spielzeug“ zu identifizieren ist oft erst möglich, wenn man die Nachbildungen selbst in der Hand hält.
Das Video der Polizei München zeigt wie gefährlich so ein „Spielzeug“ werden kann:
Polizei warnt eindringlich
Oftmals wird unterschätzt, dass Personen, die mit derartigen Waffen im öffentlichen Raum unterwegs sind, erhebliche Ängste und Panik bei Unbeteiligten auslösen können. Ebenso besteht für die Träger von Softair-Waffen selbst eine erhebliche Gefahr. Denn auch den Einsatzkräften der Polizei ist eine Bewertung, welcher Art von Schusswaffe sie gegenüber stehen, nicht sofort möglich.
Um fatale Konsequenzen zu vermeiden, warnt die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt eindringlich davor, mit Anscheinswaffen im öffentlichen Raum zu hantieren sondern hierfür geeignete Hallen oder speziell ausgewiesene Freigelände zu wählen.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

