Horror-Crash auf A3: Pick-Up in Teile zerrissen
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Würzburg erleben
26. September 2017

Zum Glück kein Beifahrer an Bord - er hätte nicht überlebt.
Zum Glück kein Beifahrer an Bord
HELMSTADT, LKR. WÜRZBURG. Zum Glück war am Montagnachmittag bei einem Unfall auf der A3 kein Beifahrer an Bord eines Geländewagens, der auf Höhe der Anschlussstelle Helmstadt auf einen Sattelzug geprallt ist. Er hätte nach Einschätzung der Polizeibeamten vermutlich nicht überlebt. Der Autofahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Sachschaden: zirka 32.000 Euro.

Zum Glück kein Beifahrer an Bord – er hätte nicht überlebt. Foto: Polizei
Auf Kante gekracht
Kurz nach 13:00 Uhr wollte ein 23-jähriger Mann, der mit einem Ford Ranger und einer angehängten 1,5 Tonnen schweren Arbeitsmaschine in Richtung Frankfurt fuhr, einen Sattelzug überholen.
Dabei geriet sein Gespann aber ins Schlingern. Mit Wucht prallte der schwere Geländewagen auf die Kante des Aufliegers. Dabei wurde der an sich robuste Pick-Up total zerstört. Ein großes Teil der rechten Fahrzeugseite riss ab und verkeilte sich mit dem Auflieger. Der Anhänger des Pick-Ups machte sich selbständig und überschlug sich.

Die rechte Fahrzeugseite riss ab und verkeilte sich mit dem Auflieger. Foto: Polizei
Beide Fahrzeuge des Gespanns blieben total beschädigten auf der Fahrbahn liegen – zwei der drei Fahrstreifen waren blockiert.
Der junge Mann aus Hessen wurde leicht verletzt und kam mit dem Krankenwagen in eine Klinik. Der 39 Jahre alte Lasterfahrer blieb unverletzt, sein Fahrzeug fahrbereit.
A3 gesperrt
Zur Erstversorgung des Verletzten war der Notarzt eingeflogen worden. Für die Landung des Rettungshubschraubers sperrte die Autobahnpolizei die Fahrbahn in Richtung Frankfurt komplett. Danach wurde der Verkehr einspurig rechts an der Unfallstelle vorbei geleitet.
Während der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge unterstützten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Waldbrunn und Waldbüttelbrunn die Polizisten bei der Absicherung der Unfallstelle. Die Floriansjünger kümmerten sich auch um ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten. Es bildete sich ein mehrere Kilometer langer Stau.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

