Paketzusteller ohne Fahrerlaubnis dafür fast 80 km/h zu schnell

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26. September 2017

Symbolfoto: Pascal Höfig
Lieferwagen

Lieferwagen. Symbolfoto: Pascal Höfig

Fahrverbot seit zwei Jahren

BISCHBRUNN. LKR. MAIN-SPESSART. Einen rabenschwarzen Tag hatte gestern, ein 23jähriger Mann aus dem Raum Aschaffenburg, der als Fahrer für einen Paketzusteller unterwegs ist.

Bei einer Lasermessung am Torhaus Aurora ertappte die Polizei, gegen 11.30 Uhr, einen Polen mit einer Geschwindigkeit von 148 km/h , obwohl für den Streckenabschnitt nur 70 km/h als Höchstgeschwindigkeit vorgeschrieben sind. Dafür muss er mit einem Bußgeld von 1.200 Euro und einem mehrmonatigen Fahrverbot rechnen.

Bei der näheren Überprüfung der Personalien stellte sich dann noch heraus, dass gegen Mann seit fast 2 Jahren ein rechtskräftiges Fahrverbot besteht. Weil der Führerschein nicht abgegeben wurde, haben die Behörden aus Rheinland-Pfalz seit geraumer Zeit eine bundesweite Fahndung veranlasst.

Der Pole ist nach ersten Ermittlungen in den letzten beiden Monaten fast täglich für ein Aschaffenburger Subunternehmen gefahren. Die Polizei stellte entsprechende Beweismittel sicher und leitete ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Führerschein ein.

Die Chefs des Unternehmens, wurden von ihrem Mitarbeiter bei der Einstellung ebenfalls getäuscht. Allerdings kamen sie ihren Kontrollpflichten nach den Sozialvorschriften für Berufskraftfahrer nicht nach. Das zuständige Gewerbeaufsichtsamt wird informiert.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Karlstadt.

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