Lastzug kracht in Absicherungsfahrzeug

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Würzburg erleben

29. September 2017

Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 96.000 Euro. Foto: VPI Würzburg-Biebelried
UnfallA77

Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 96.000 Euro. Foto: VPI Würzburg-Biebelried

A 7 stundenlang blockiert

FRICKENHAUSEN, LKR. KITZINGEN. In der Nacht zum Freitag war die A7 zwischen den Anschlussstelle Kitzingen und Marktbreit nach einem Unfall auf der Mainbrücke in Richtung Ulm bis in die Morgenstunden gesperrt. Verletzte gab es zum Glück nicht. Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 96.000 Euro.

Auf der Marktbreiter Mainbrücke wurde die Fahrbahndecke der A7 erneuert. Dazu war der rechte Fahrstreifen gesperrt und unter anderem mit einem an einem unbesetzten Lkw angehängten Warnleitanhänger abgesichert.

Baustelle zu spät bemerkt

Kurz vor 02:00 Uhr fuhr ein 45-jähriger Mann aus Niedersachsen mit seinem Lastzug auf die nächtliche Baustelle zu und bemerkte offenbar das Hindernis zu spät. Er touchierte den Warnleitanhänger, schoss rechts an dem Absicherungsfahrzeug vorbei und beschädigte dabei auch den Lkw.

Anschließend krachte er gegen die Mittelschutzplanke und kam quer über beide Fahrstreifen zum Stehen. Mehrere Felder der Schutzplanke wurden eingedrückt. Der Lastzug durchbrach die Leitplanke aber nicht. Der Fahrer blieb unverletzt und kam mit dem Schrecken davon. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Während der Bergung, die mehrere Stunden dauerte, wurde der Verkehr an der Anschlussstelle Kitzingen von der Autobahn abgeleitet. Gegen 07:00 Uhr konnte die Ableitung aufgehoben werden.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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