Das Oeggtor wird saniert
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Katharina Kraus
2. Oktober 2017

Das Oeggtor ohne schmiedeeisernen Torbogen. Foto: Ali Watted
Ausbesserungen und neuer Anstrich
Vielen wird es mit Sicherheit schon aufgefallen sein: Am Würzburger Oeggtor fehlt doch was! Das schmuckvolle Metall, das eigentlich den Torbogen – die sogenannte Supraporte – bildet, wurde abmontiert.
Die Gitter am Oeggtor oder Rennweger Tor, vom fürstbischöflichen Hofschlosser und Kunstschmied Johann Georg Oegg um 1760 gestaltet, wurden zwecks Restaurierung ausgebaut, da eine Bearbeitung vor Ort durch das starke Verkehrsaufkommen an dieser Durchgangsstraße nicht möglich ist. Täglich fahren im Durchschnitt circa 14.000 Autos und 700 Busse durch das Tor neben der Residenz.

Das Oeggtor wird abtransportiert. Foto: Gunther Schunk
Das Kunstwerk aus Metall wird jetzt auf Schäden hin untersucht und ausgebessert, auch einen neuen Anstrich wird es bekommen. Der Wiedereinbau ist für Anfang November geplant, hierfür werden voraussichtlich zwei Tage benötigt, so die Bayerische Seen- und Schlösserverwaltung. Die Maßnahme wird aus dem regulären Bauunterhalt des Freistaates Bayern finanziert, wie hoch die Kosten sein werden, ist noch nicht bekannt.

