„Große Freiheit“ am Würzburger Marktplatz

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Katharina Kraus

10. Oktober 2017

Die "Große Freiheit" am Marktplatz. Foto: Dominik Ziegler
Ausstellung Grosse Freiheit_aussen

Die "Große Freiheit" am Marktplatz. Foto: Dominik Ziegler

Marktplatz statt Reeperbahn

Die „Große Freiheit“ gibt es nicht nur auf der Reeperbahn in Hamburg, nein, auch auf dem Würzburger Marktplatz ist diese noch bis zum 14. Oktober zu finden. Es handelt sich bei dem interessanten Aufbau um eine mobile Erlebnisausstellung rund um das Thema Spaß am Sex und den Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Initiiert hat die Ausstellung die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Über 50 Exponate

Über 50 Exponate informieren über Spaß am Sex und Schutz vor HIV sowie anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI). Geöffnet ist die „Große Freiheit– liebe.lust.leben.“ täglich ab 9 Uhr bis 20 Uhr, der Eintritt ist frei. Schulklassen und Gruppen sollten sich frühzeitig unter www.große-freiheit.de anmelden.

Erlebnisausstellung rund um Sexualität und Gesundheit. Foto: Dominik Ziegler

Erlebnisausstellung rund um Sexualität und Gesundheit. Foto: Dominik Ziegler

Es soll spielerisch Wissen vermittelt werden und auf humorvolle Art und Weise mit Tabus brechen. Vor allem soll das durch viele interaktive Stationen gehen, die zum Mitmachen einladen. Eine „Kondomschule“ und ein Tonstudio für die Aufnahme eines eigenen STI-Musikvideos sind zum Beispiel Teil der Erlebnisausstellung.

Lokale Beratungsstellen

Das Besondere an der „Großen Freiheit“: Durch die gesamte Ausstellung zieht sich ein roter Faden, der die Geschichte von acht fiktiven Protagonisten, die ihre Liebe und Lust frei ausleben möchten, erzählt. Mit dabei ist zum Beispiel „Carolin“, die 21-jährige Studentin, die eine Beziehung mit ihrer Freundin Judith führt, an der Weinparade aber dann Felix kennen lernt. Wie die Geschichte weiter geht, erfährt man in der Ausstellung.

Interaktiv und interessant: „Große Freiheit – liebe.lust.leben.“ Foto: Dominik Ziegler

Lokale Beratungsstellen wie beispielsweise das Landratsamt Würzburg, die Aids-Beratung Unterfranken oder pro familia unterstützen die Ausstellung vor Ort und beantworten gemeinsam mit dem BZgA-Ausstellungsteam gern alle Fragen rund um das Thema Sexualität.

 

 

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