Polizeibeamter bei Widerstandshandlung verletzt

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Würzburg erleben

24. Oktober 2017

Haftraum bei der Polizei. Symbolfoto: Pascal Höfig
Haftraum_Zelle

Haftraum bei der Polizei. Symbolfoto: Pascal Höfig

FRAUENLAND. Am Montagabend hat ein 33-jähriger aus dem Landkreis Würzburg Widerstand bei einem Polizeieinsatz an einer Bushaltestelle am Galgenberg geleistet. Bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt war zuvor eine Mitteilung über eine am Boden liegende, reglose Person eingegangen.

Bei einer Personenkontrolle konnte bei dem Landkreisbewohner deutlicher Alkoholeinfluss festgestellt werden, weshalb er zur Ausnüchterung mit auf die Dienststelle genommen werden sollte. Auf dem Weg zum Streifenwagen beleidigte er die Beamten mehrfach, trat um sich und verletzte dabei einen der Polizeibeamten.

Stark alkoholisiert

Gegen 21:00 Uhr wurde der 33-Jährige einer Kontrolle unterzogen und sollte aufgrund des bestehenden Alkoholeinflusses zur Ausnüchterung mit auf die Dienststelle genommen werden. Bei der Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen beleidigte der Landkreisbewohner die eingesetzten Polizisten mehrfach und reagierte zunehmend aggressiver.

Als die Person zum Dienstfahrzeug gebracht werden sollte, trat sie wild um sich und traf infolgedessen einen Polizeibeamten, welcher sich hierbei leichte Verletzungen zuzog.

Von Fahrrad gestürzt

Im Fortgang konnte festgestellt werden, dass der Landkreisbewohner zuvor in seinem alkoholisierten Zustand Fahrrad gefahren und im Bereich der Bushaltestelle zu Fall gekommen war. Das mitgeführte Zweirad war wegen Diebstahl im Fahndungsbestand ausgeschrieben und wurde deshalb beschlagnahmt. Der 33-Jährige musste seinen Rausch anschließend bei der Polizeidienststelle ausschlafen.

Im Fortgang muss sich der Landkreisbewohner wegen mehreren Straftaten vor der Justiz verantworten.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

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