Bengalos bei DFB-Pokalspiel: Polizei zieht insgesamt aber positives Fazit

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25. Oktober 2017

Gästefans zünden Pyrotechnik bei DFB-Pokalspiel des 1. FC Schweinfurt gegen Eintracht Frankfurt. Foto: Heiko Heckner
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Gästefans zünden Pyrotechnik bei DFB-Pokalspiel des 1. FC Schweinfurt gegen Eintracht Frankfurt. Foto: Heiko Heckner

SCHWEINFURT. Bei der 0:4-Niederlage des 1.FC Schweinfurt 05 im DFB-Pokalspiel gegen Erstligist Eintracht Frankfurt haben Fußball-Fans am Dienstagabend mehrfach Pyrotechnik gezündet. Neben Rauchtöpfen und Bengalos hatten Anhänger der Frankfurter Eintracht auch Raketen abgefeuert. Auch Fans der Schweinfurter zündeten mehrere Leuchtfackeln.

Verletzt wurde dadurch, nach aktuellem Stand, glücklicherweise niemand. Ob das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ein Verfahren wegen dem Einsatz von Pyrotechnik gegen die Vereine einleitet ist derzeit noch unklar, gilt aber als wahrscheinlich.

Ausverkauftes Stadion

Zahlreiche Fußball-Anhänger unterstützten ihre Mannschaften gestern gegen die „Schnüdel“ beim DFB-Pokalspiel. Einige leider auch mit gefährlichen Pyroshows. Hinter dem Gästeblock des Willy-Sachs-Stadions wurde u.a. auch ein Feuerwerk abgeschossen. Bis auf die Pyrotechnik zieht die Polizei aber ein überaus positives Fazit zum gestrigen Pokalschlager der zweiten DFB-Pokalhauptrunde zwischen dem „David“ Schweinfurt und dem „Goliath“ Frankfurt im Willy-Sachs-Stadion.

Polizei ermahnt per Twitter

Für Stadionbesucher ist die Gefahr durch Abbrennen Bengalischer Fackeln nicht ungefährlich, denn es entstehen dabei Temperaturen von mehreren Tausend Grad. Bei einem ausverkauften Stadion mit 15.060 Zuschauern ist das Risiko, dass Kleidung oder gar Personen Feuer fangen, entsprechend hoch. Die Polizei ermahnte die Fans mehrmals, auch per Twitter:

 

Reger Andrang

Bereits am frühen Nachmittag trafen sich Fans beider Mannschaften auf den Fanfesten im Bereich des Stadions. Mit zunehmender Zeitdauer herrschte reger Andrang. Während der Fanfeste kam es zu keinerlei polizeirelevanten Vorkommnissen oder gar Ausschreitungen.

Das war vermutlich auch der „allgegenwärtigen Präsenz“ der Ordnungshüter und Sicherheitskräfte zu verdanken, die ein mögliches Zusammentreffen größerer Fangruppen immer im Blick hatten und dies gegebenenfalls verhindert hätten.

Insofern wurde das Angebot der Fanfeste rege angenommen. Hierdurch war das Fanaufkommen in der Innenstadt relativ gering und kann somit als gelungen bezeichnet werden. Das Geschehen sowie das Besucheraufkommen konzentrierten sich daher auf das Umfeld des Stadions.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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