Brand auf Don-Bosco-Gelände: Kripo sucht Zeugen

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Würzburg erleben

27. Oktober 2017

Das Feuer hatte auf vier abgestellte Fahrzeuge übergegriffen, von denen drei vollständig ausbrannten. Foto: Pascal Höfig
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Das Feuer hatte auf vier abgestellte Fahrzeuge übergegriffen, von denen drei vollständig ausbrannten. Foto: Pascal Höfig

WÜRZBURG. Ein Großbrand hat gestern Abend die Feuerwehr Würzburg in Atem gehalten. Kurz vor 21 Uhr gingen zahlreiche Notrufe in der Integrierten Leitstelle Würzburg und bei der Einsatzzentrale der Polizei ein. Gemeldet wurde ein weithin sichtbarer Feuerschein über der Altstadt.

Brandstiftung möglich

Dem derzeitigen Sachstand nach brach das Feuer kurz vor 21:00 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache in einem Fahrzeugunterstand im hinteren Bereich der Berufsschule im Schottenanger aus. Drei Kleintransporter und ein Pkw wurden ein Raub der Flammen.

Aktuell muss von einem Schaden im sechsstelligen Bereich ausgegangen werden.

Meterhohe Flammen auf dem Don-Bosco-Gelände. Foto: Alexander Ruf

Meterhohe Flammen auf dem Don-Bosco-Gelände. Foto: Alexander Ruf

Dem derzeitigen Ermittlungsstand nach kann auch eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Die Kriminalpolizei ermittelt und sucht Zeugen.

Wie uns auf Anfrage mitgeteilt wurde, gibt es einen Zeugen, der ein fremde männliche Person auf dem Gelände gesehen hatte, die aber dann flüchtete als er bemerkt wurde.

Drei Fahrzeuge vollständig ausgebrannt

„Beim Eintreffen des ersten Löschzugs stand eine ca. 250 m² große Lagerhalle im Vollbrand“, berichtet Harald Rehmann von der Berufsfeuerwehr. Das Feuer hatte bereits auf vier abgestellte Fahrzeuge übergegriffen, von denen drei vollständig ausbrannten.

Durch eine Riegelstellung konnte die Feuerwehr eine Brandausbreitung auf ein direkt angrenzendes Gebäude gerade noch verhindern.

Das Feuer hatte auf vier abgestellte Fahrzeuge übergegriffen, von denen drei vollständig ausbrannten. Foto: Pascal Höfig

Das Feuer hatte auf vier abgestellte Fahrzeuge übergegriffen, von denen drei vollständig ausbrannten. Foto: Pascal Höfig

Enorme Hitze

Aufgrund des starken Funkenflugs und der enormen Hitze, bestand zusätzlich die Gefahr, dass sich das Feuer auf die Bäume am Festungswall ausbreitet.

Durch einen massiven Löschangrifft mit insgesamt sieben Strahlrohren konnten die eingesetzten Feuerwehren den Brand schließlich unter Kontrolle bringen. Foto: Pascal Höfig

Durch einen massiven Löschangrifft mit insgesamt sieben Strahlrohren konnten die eingesetzten Feuerwehren den Brand schließlich unter Kontrolle bringen. Foto: Pascal Höfig

Löscharbeiten schwierig

Durch einen massiven Löschangrifft mit insgesamt sieben Strahlrohren konnten die eingesetzten Feuerwehren den Brand schließlich unter Kontrolle bringen. Dabei wurden mehr als zwanzig Trupps mit Atemschutzgeräten eingesetzt.

Ein leicht verletzter Jugendlicher wurde vom Rettungsdienst ambulant betreut. Da die ausgebrannte Lagerhalle einsturzgefährdet war, gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig.

Das Brandgut musste von Hand ausgeräumt und abgelöscht werden. Insgesamt waren 44 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Würzburg und 18 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz.

Zeugen gesucht

Da Brandstiftung aktuell nicht ausgeschlossen werden kann, setzt die Kripo Würzburg zur Aufklärung der Tat auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Zeugen, die verdächtige Personen im Bereich der Don-Bosco-Schule vor oder nach dem Brandausbruch gesehen haben, werden gebeten sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Berufsfeuerwehr Würzburg und des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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