Mit Messer im Zug hantiert: 18-jähriger löst Polizeieinsatz aus

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Würzburg erleben

6. November 2017

Beamte der Bundespolizei Würzburg am Hauptbahnhof Würzburg. Symbolfoto: Pascal Höfig
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Beamte der Bundespolizei Würzburg am Hauptbahnhof Würzburg. Symbolfoto: Pascal Höfig

WÜRZBURG. Ein emotional aufgewühlter 18-Jähriger hat am späten Sonntagabend in einem Regionalexpress bei Würzburg mit einem Messer herumgefuchtelt und dadurch andere Zugreisende beunruhigt.

Mit Ex-Freundin gestritten

Gegen 23 Uhr ging gestern Abend bei der Bundespolizei der Notruf eines Bahnreisenden ein. Der Zeuge meldete, dass er sich in einem von Stuttgart nach Würzburg fahrenden Regionalexpress befände. In dem Zug säße ein junger Mann, der mit einem Messer herumfuchteln würde.

Da eine ernsthafte Bedrohungslage nicht ausgeschlossen werden konnte, erwarteten gleich vier Streifen der Bundespolizei den Regionalexpress bei seiner Ankunft in Würzburg. Die Bundespolizisten konnten den Gesuchten schnell ausfindig machen und das Messer in der Hosentasche des 18-jährigen Deutschen sicherstellen.

Wie sich herausstellte, hatte sich der in Mecklenburg-Vorpommern lebende Mann während der Fahrt am Telefon mit seiner Ex-Freundin gestritten. Wegen seines emotional aufgewühlten Zustandes hatte er sein Einhandmesser gezückt und damit herumhantiert. Andere Reisende hatte er nicht bedroht und auch keine Sachbeschädigung begangen.

Nichtsdestotrotz erwartet den jungen Mann nun ein Bußgeld, da das Führen eines Einhandmessers ohne berechtigtes Interesse eine Ordnungswidrigkeit darstellt.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Bundespolizei Würzburg.

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