Raubüberfall auf Spielhalle in Kitzingen: Großfahndung der Polizei

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10. November 2017

Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig
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Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig

KITZINGEN. Am frühen Freitagmorgen hat ein Unbekannter eine Spielhalle überfallen. Der Täter bedrohte eine Angestellte mit einem Messer und fesselte sie an den Tresen. Er entwendete Bargeld im vierstelligen Bereich und entkam mit seiner Beute unerkannt. Die Kripo Würzburg hat inzwischen die weiteren Ermittlungen übernommen und hofft dabei nun auch auf Zeugenhinweise.

Mit Messer gedroht

Gegen 03.10 Uhr betrat der maskierte Täter die Spielhalle in der Schreibergasse. Er bedrohte die Angestellte mit einem Messer und forderte die Herausgabe der Tageseinnahmen.

Im Anschluss dirigierte der Räuber sein Opfer in einen Nebenraum, um den dort befindlichen Safe zu leeren. Im weiteren Verlauf fesselte der Unbekannte die Frau an den Tresen und türmte mit seiner Beute in unbekannte Richtung.

Angestellte befreit sich

Die Angestellte konnte sich selbst aus der Fesselung befreien. Sie wählte den Notruf, worauf die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach dem flüchtigen Räuber in die Wege leitete. Diese führten bislang jedoch nicht zur Ergreifung des Täters.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

  • Ca. 180 cm groß
  • Kräftige Statur
  • Komplett schwarz gekleidet
  • Trug schwarze Lederhandschuhe und schwarzen Rucksack
  • Maskiert mit schwarzer Sturmhaube
  • Sprach deutsch mit osteuropäischem Akzent

Um den Raubüberfall aufklären zu können, hofft die Kriminalpolizei nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung:

  • Wer hat in der Nacht zum Freitag im Bereich der Spielhalle eine verdächtige Person festgestellt?
  • Wer hat den Täter möglicherweise auf seiner Flucht beobachtet?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten?

Mögliche Zeugen werden dringend gebeten, sich mit der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 in Verbindung zu setzen.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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