Auffahrunfall mit Alkoholfahne

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Würzburg erleben

15. November 2017

Polizei im Einsatz. Symbolbild: Pascal Höfig
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Polizei im Einsatz. Symbolbild: Pascal Höfig

TRIEFENSTEIN, LKR. MAIN-SPESSART. Am Dienstagabend ist eine junge Frau auf der A 3 zwischen den Anschlussstellen Wertheim/Lengfurt und Marktheidenfeld auf einen Pkw am Stauende aufgefahren. Verletzte gab es nicht. Der Sachschaden beläuft sich auf einige tausend Euro. In der Atemluft der Frau stellten die Autobahnpolizisten allerdings Alkoholgeruch fest.

Auffahrunfall

Wegen eines Pannen-Lkws im Baustellenbereich bei Marktheidenfeld hatte sich der Verkehr gegen 21:15 Uhr in Richtung Frankfurt aufgestaut. Ein 33-jähriger VW-Fahrer bremste deshalb ab. Die 29 Jahre alte Fahrerin eines Kleinwagens bemerkte dies zu spät und fuhr leicht auf. Beide Wagenlenker kamen mit dem Schrecken davon, die Fahrzeuge blieben fahrbereit.

Alkohol im Blut

Der Auffahrunfall hatte sich nur wenige hundert Meter hinter der Gefahrenstelle, die von der Autobahnpolizei abgesichert wurde, ereignet. Die beiden Beteiligten fuhren deshalb zu den Polizisten, um den Unfall dort aufnehmen zu lassen. Dabei bemerkten die Beamten bei der Autofahrerin eine Alkoholfahne und führten einen Test durch. Das Ergebnis: 0,4 Promille – der Verdacht einer Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol bestand. Eine Blutentnahme folgte.

Ermittlungsverfahren

Gegen die Frau aus Baden-Württemberg wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Sie durfte zunächst ihren Führerschein behalten, aber nicht selbst weiterfahren. Ihr Lebensgefährte, der zuvor Beifahrer war, setzte dann nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Fahrt fort.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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