Sicherheitsvorkehrungen: Einfahrtssperren am Weihnachtsmarkt

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23. November 2017

Weihnachtsmarkt in Schweinfurt – schon am 28.12. geht's weiter mit dem Winterdorf. Symbolfoto: Dominik Ziegler
Weihnachtsmarkt_2016

Weihnachtsmarkt in Schweinfurt Symbolfoto: Dominik Ziegler

Am 30. November ist es endlich soweit: Der Schweinfurter Weihnachtsmarkt öffnet seine Türen und lädt zu Glühwein und Leckereien ein. Aber nicht zuletzt aufgrund des Anschlages auf den Berliner Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr besteht bei vielen ein mulmiges Gefühl und Unsicherheiten.

Wir haben bei der Stadt Schweinfurt und der Polizei Unterfranken nachgefragt, wie die Sicherheitsvorkehrungen auf dem Schweinfurter Marktplatz in diesem Jahr aussehen.

Verstärkte Polizeipräsenz

Das Sicherheitskonzept wurde bereits im vergangen Jahr durch Aufstockung der personellen Kapazitäten angepasst. Seitdem wird der Weihnachtsmarkt, laut der Stadt, stärker vom Ordnungsamt und der Sicherheitswacht bestreift. Auch die Polizei sei stärker präsent und wahrnehmbar anders ausgerüstet. „Dabei geht es aber immer darum, ein gesundes Maß zu finden, denn übermäßige Präsenz von Sicherheitskräften, insbesondere durch stark bewaffnete Einheiten kann auch eine gegenteilige Wirkung entfalten, als das Sicherheitsempfinden der Besucher des Weihnachtsmarktes zu erhöhen. Das Maß ist nach unserer Einschätzung im letzten Jahr sehr gut getroffen worden“, so die Pressestelle der Stadt.

Einfahrtssperren zum Weihnachtsmarkt

Laut der Stadt gilt es zudem, Angriffe aus dem Verkehrsraum heraus so weit wie möglich zu verhindern. „Dabei nützt eine größere Präsenz von Sicherheitskräften auf dem Platz nichts, weshalb in diesem Jahr zusätzlich technische Schutzvorkehrungen […] getroffen wurden“. Hierzu sollen Betonquader aufgestellt werden, die auch Lkw-Einfahrten stoppen bzw. fluchthelfend verzögern sollen.

Die Stadt Schweinfurt weist allerdings nochmal ausdrücklich daraufhin, dass es keinerlei Hinweise auf eine konkrete Gefährdungslage in Schweinfurt gibt: „Es handelt sich um eine reine Vorsorgemaßnahme im Hinblick auf die allgemeine Gefahrensituation und das entsprechende subjektive Sicherheitsempfinden der Bevölkerung“.

Keinerlei Hinweise auf eine Gefahrenlage

Auch die Polizei hat keinerlei Hinweise auf eine Gefahrenlage. Wie bereits im vergangenen Jahr, wird die Polizei aber auch heuer wieder verstärkt (sowohl uniformiert, als auch in zivilauf den Weihnachtsmärkten unterwegs sein.

Polizeisprecherin Kathrin Thamm: „Wir als Unterfränkische Polizei versichern, dass wir gut und professionell aufgestellt sind und stets alles Menschenmögliche tun, um die Sicherheit zu gewährleisten. „Unsere Beamtinnen und Beamten vor Ort sind durch Einsatztrainings entsprechend geschult und auch ausgerüstet. 

Bitte der Polizei

Besonders wichtig ist uns weiterhin, dass die Bürgerinnen und Bürger keine Scheu haben, sich jederzeit und sofort über Notruf 110 an uns zu wenden, wenn sie Auffälligkeiten feststellen. Dabei sind uns Mitteilungen, z.B. über verdächtige Personen oder Fahrzeuge, sowie verdächtige Gegenstände besonders wichtig. Aber auch sonstige verdächtige Beobachtungen sollten jederzeit an uns gemeldet werden. Damit kann jedermann aktiv zur Sicherheit beitragen.“

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