Nach schweren Unfall auf A70: 26-Jähriger verstorben
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26. November 2017

Blaulicht Polizeifahrzeug. Foto: Pascal Höfig
KNETZGAU, LKR. HASSBERGE. In der Nacht von Freitag auf Samstag ist ein 26-Jähriger auf der A 70 mit seinem Pkw alleinbeteiligt schwer verunglückt. Er wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und lag mit dem Daimler in einem Graben hinter einer Baumgruppe. Glücklicherweise war der Mann bei Bewusstsein und konnte mit seinem Mobiltelefon Hilfe rufen und eine Rettungsaktion starten.
Gegen mehrere Bäume geprallt
Gegen 0.25 Uhr ging ein außergewöhnlicher Notruf bei der Einsatzzentrale der Unterfränkischen Polizei ein. Ein junger Mann gab an, er sei auf der A 70 auf dem Weg Richtung Schweinfurt verunfallt. Er sei eine Böschung hinab gefahren, gegen mehrere Bäume geprallt und liege nun eingeklemmt in seinem Fahrzeug.
Der Pkw lag außerhalb des Sichtfeldes weiterer Verkehrsteilnehmer und so hatte den Schwerverletzten bislang noch niemand entdeckt.
Mobiltelefon geortet
Der 26-Jährige konnte nicht beschreiben, wo sich die Unfallstelle befand oder wo er zuletzt die Autobahn befahren hatte. So mussten die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck zunächst das Mobiltelefon des Mannes orten, um die Stelle lokalisieren zu können und dem Verletzten zu Hilfe zu eilen.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Knetzgau und Sand am Main unterstützten die Beamten tatkräftig vor Ort und befreiten den eingeklemmten Geschädigten aus dem Fahrzeugwrack. Für die aufwändigen Arbeiten war zeitweise eine Sperrung der A 70 notwendig.
Anschließend wurde der aus Potsdam stammende Mann mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht.
In Klinik verstorben
Leider erreichte uns am Sonntag die Nachricht aus dem Krankenhaus, dass der junge Mann totz der intensiven Bemühungen der Ärzte an den Folgen seiner schweren Verletzungen am Nachmittag verstorben ist.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

