LKW schiebt mehrere Fahrzeuge am Stauende aufeinander
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Katharina Kraus
29. November 2017

Polizei im Einsatz auf der Autobahn. Symbolfoto: Pascal Höfig
RANDERSACKER, LKR. WÜRZBURG. Am Dienstagmittag hat ein Lkw-Fahrer auf der A 3 etwa zwei Kilometer vor der Anschlussstelle Randersacker zwei Laster aufeinander geschoben. Der Verkehr staute sich deshalb kilometerlang zurück. Verletzte gab es zum Glück nicht. Die Autobahnpolizei schätzt den Sachschaden auf etwa 40.000 Euro.
Lastzüge nicht mehr fahrbereit
Vor der Baustelle bei Randersacker war es vor allem für die Lkw-Kolonne auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Frankfurt zum Stopp-and-Go-Verkehr gekommen.
Ein 42-jähriger Kraftfahrer bemerkte kurz nach 12:00 Uhr zu spät, dass sein Vordermann nochmals bis zum Stillstand abbremsen musste und fuhr auf. Dadurch wurde dieser Lastzug auf den nächsten aufgeschoben. Sowohl der Auffahrer als auch die beiden 51 und 25 Jahre alten anderen Kraftfahrer blieben unverletzt. Zwei Lastzüge mussten abgeschleppt.
Erhebliche Behinderungen
Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Rottendorf und Biebelried kümmerten sich um ausgelaufene Betriebsstoffe und unterstützten die Beamten bei der Absicherung der Unfallstelle. Während der Reinigungs- und Bergungsarbeiten, die mehrere Stunden in Anspruch nahmen, leitete die Autobahnpolizei den Verkehr einspurig auf dem Überholstreifen an der Unfallstelle vorbei. In Richtung Frankfurt kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen – bereits ab dem Biebelrieder Kreuz mussten sich die Verkehrsteilnehmer in Geduld üben.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

