Nele Mias Geschichte: Einfach Lebensretter werden!

Anzeige

Würzburg erleben

6. Dezember 2017

Nele Mia lebt nur dank Plasmaspende. Foto: Blutspendedienst des BRK gGmbH
NeleMia_2

Nele Mia lebt nur dank Plasmaspende. Foto: Blutspendedienst des BRK gGmbH

Viele Patienten wie z.B. Nele Mia sind von Plasmaspenden abhängig. Doch viele potenzielle Spender sind sich der Wichtigkeit von Plasmaspenden gar nicht bewusst. Die Geschichte von Nele Mia zeigt, was ein kleiner Pieks bewirken kann.

Nele Mias Geschichte

Glück und Angst lagen für die Eltern von Nele Mia ganz nah zusammen. Erst die Geburt der
Tochter, dann die Schreckensnachricht. Nach Nele Mias Geburt stellten die Ärzte eine Zwerchfellhernie fest, die nur mit einem operativen Eingriff zu beheben war. Bei einer Zwerchfellhernie handelt es sich um eine Fehlbildung des Zwerchfells, durch die Bauchorgane in den Brustkorb treten können. Doch auch nach der OP war nicht alles gut. Es traten Komplikationen auf und es war klar: Ohne eine Plasmaspende wird Nele Mia das nicht schaffen. Glücklicherweise war diese schnell verfügbar, sodass Nele Mia und ihre Eltern nach einiger Zeit endlich in ein neues Leben starten konnten. Daher am besten gleich einen Termin im Plasmazentrum Würzburg vereinbaren: www.plasmazentrum-wuerzburg.de/termine

Keine künstliche Alternative

Plasma wird jeden Tag gebraucht, um Menschen mit schweren Verbrennungen, hohen Blutverlusten, Blutgerinnungsstörungen oder Autoimmunkrankheiten helfen zu können. Bei der Plasmaspende wird nur das Plasma entnommen, während die zellulären Blutbestandteile sofort wieder an den Spender zurückgegeben werden. Da Plasma nicht künstlich hergestellt werden kann, sind die Patienten von engagierten Spendern abhängig.

 

Plasma und Spende

Doch was ist Plasma überhaupt? Unter Plasma versteht man den flüssigen Teil des Blutes, in der Regel eine klare, gelbliche Flüssigkeit, die zu 90% aus Wasser besteht. Der restliche Anteil enthält besondere Proteine, die für lebensnotwendige Funktionen notwendig sind.

Wer spenden kann

Plasma spenden kann jeder gesunde Mensch im Alter von 18 bis 69. Erstspender kann man bis zum 60. Lebensjahr werden. Beim ersten Besuch im Plasmazentrum wird genau untersucht, ob man für die Spende geeignet ist.
Wieso nicht einfach mal ausprobieren und selbst zum Lebensretter werden? Das Plasmazentrum Würzburg ist immer auf der Suche nach Spendern. Termine kann man ganz einfach online vereinbaren.

Jede Plasmaspende hilft. Foto: Blutspendedienst des BRK gGmbH

Wie kommt man hin?

Vor dem Plasmazentrum Würzburg in der Virchowstraße 22 sind begrenzt Parkplätze vorhanden. Bestenfalls fahren Plasmaspender mit der Straßenbahn Linie 1 oder 4 bis zur Haltestelle Eichendorffstrasse oder Ehehaltenhaus. Das Plasmazentrum liegt zwischen den beiden Haltestellen.

Das Plasmazentrum Würzburg

Aufgrund des steigenden Bedarfs an Plasmapräparaten, die aus einer Plasmaspende hergestellt werden, wurde das Plasmazentrum in Würzburg 2013 eröffnet. Im Gebäude in der Virchowstraße 22 stehen 20 Spenderliegen für die Entnahme des Plasmas zur Verfügung. Zu jeder Spende sollte man einen amtlichen Lichtbildausweis mitnehmen UND – falls vorhanden – einen Blutspendeausweis. Das Team vor Ort freut sich über jeden Besuch!

Banner2
Topmobile2