Unfallreiches Wochenende auf den Autobahnen rund um Würzburg
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Würzburg erleben
11. Dezember 2017

Winterliche Straßenverhältnisse. Foto: Pascal Höfig
RAUM WÜRZBURG UND KITZINGEN. Am zweiten Adventswochenende sind auf den Autobahnen rund um Würzburg 35 Fahrzeuge in Unfälle verwickelt worden. Vier Menschen wurden dabei verletzt. Den Gesamtschaden schätzt die Autobahnpolizei auf über 160.00 Euro.
35 Fahrzeuge in Unfälle verwickelt
Am Freitag ereigneten sich im Dienstbereich der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried sechs Unfälle. Drei Wagenlenker fuhren auf ihren Vordermann, der verkehrsbedingt abgebremst hatte, auf. Zwei streiften bei Fahrstreifenwechsel das andere Fahrzeug. Beim schwersten Unfall an diesem Tag, den ein bisher unbekannter Autofahrer ebenfalls durch einen unachtsamen Fahrstreifenwechsel ausgelöst hatte, überschlug sich – wie bereits berichtet – unter anderem ein Pkw und drei Personen wurden verletzt.
Starker Schneefall
Am Samstag und Sonntag lagen die Ursachen der Unfälle überwiegend an den winterlichen Witterungsverhältnissen.
Am Samstag, gegen 08:30 Uhr, war wohl ein 32-jähriger Volvo-Fahrer aus dem Raum Würzburg etwas zu schnell. Auf der mit Schneematsch bedeckten Fahrbahn verlor er auf der A 3 bei Helmstadt die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte in die Außenleitplanke. Zur Untersuchung wurde er in eine Klinik gebracht. Sein Pkw, der quer auf den Fahrstreifen zum Stehen gekommen war, musste abgeschleppt werden.
Leicht verletzt wurde die 27-jährige Beifahrerin in einem Pkw. Bei Schneefall war am Sonntag auf der A 3 bei Randersacker gegen 14:30 Uhr ein Autofahrer beim Abbremsen zu weit nach links geraten. Er touchierte erst das Fahrzeug links neben sich, schleuderte nach rechts gegen die Leitplanke und prallte dann noch auf einen dritten Pkw, in dem die junge Frau saß.
Auf der A 3 bei Wiesentheid verlor eine 38 Jahre alte Frau aus Oberfranken am Nachmittag die Kontrolle über ihren Dacia. Als sie vom linken auf den rechten Fahrstreifen wechselte, geriet ihr Kompaktwagen auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Schleudern und prallte in die Mittelschutzplanke. Dabei zerbarst auch ein so genannter Schneepfahl aus Holz und wurde auf die Gegenfahrbahn katapultiert. Er traf die Motorhaube eines VW, der dort entgegen kam. Verletzte gab es dabei zum Glück nicht.

Polizei im Einsatz auf der Autobahn. Symbolfoto: Pascal Höfig
Mit Sommerreifen unterwegs
Auf Höhe der Dettelbacher Mainbrücke machte der Schnee auf der Fahrbahn einem Wohnmobil-Fahrer auf der A 3 in Richtung Frankfurt zu schaffen. Sein 2,8 Tonnen schweres Gefährt geriet ins Schleudern und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Er hatte Sommerreifen montiert.
Am Abend war die Fahrbahn vom Schnee geräumt, allerdings noch nass. Ein 47-jähriger Mann aus Hessen war mit seinem Ford Kuga auf der A 3 bei Helmstadt in Richtung Nürnberg unterwegs. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit verlor sein Fahrzeug die Bodenhaftung und stieß heftig gegen die Außenleitplanke. Vorsorglich wurde der Mann mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.
Eisplatten beschädigen zwei Pkw
Zwei Pkw auf der A 3 wurden durch Eisplatten, die von Planen vorausfahrender Sattelzüge gefallen waren, beschädigt. Nur einer der beiden Verursacher hielt an.
Ein Wildtier musste an diesem Wochenende bei einem Unfall auf der Autobahn sein Leben lassen. Auf der A 7 bei Estenfeld erfasste ein BMW-Fahrer frontal einen Fuchs. Der 27-jährige Autofahrer kam mit dem Schrecken davon. Das Tier überlebte den Zusammenprall nicht.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

