IG Freie Theater Würzburg gegen „Semesterticket Kultur“
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Katharina Kraus
13. Dezember 2017

IG Freie Theater Würzburg bei der Pressekonferenz. Foto: Anja Reichert
Für zwei Euro pro Semester ins Theater – das ist die Idee hinter dem „Semesterticket Theater“. Darauf haben sich die Studierendenschaften der Julius-Maximilians-Universität, der Hochschule für Musik sowie der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt und das städtische Mainfranken Theater im Grundsatz verständigt. Doch wo bleiben hier die ganzen anderen, freien, Theater, die es in Würzburg gibt?
Zusammenschluss IG freie Theater Würzburg
„Aufgrund der völlig überraschenden Ereignisse, die wir selbst erst aus der Presse erfuhren, haben sich die freien Theater Würzburg (Theater in freier Trägerschaft) am Montag, den 4.12.2017 in der Theaterwerkstatt Würzburg zu der Interessengemeinschaft freie Theater Würzburg kurz: IG freie Theater Würzburg zusammengeschlossen“, heißt es in einer Pressemitteilung, die unsere Redaktion in der letzten Woche erreichte.
Erste Stellungnahme
Auch eine erste Stellungnahme war in der Meldung enthalten:
Für die Freien Theater Würzburgs völlig überraschend soll zu Gunsten des Mainfranken Theaters ein „Semesterticket Theater“ für die Studierenden in unserer Stadt eingeführt werden, das ihnen für den Preis einer Tasse Kaffee ein halbes Jahr lang den Besuch des Mainfranken Theaters ermöglicht. Da bisher niemand daran gedacht hat, auch nur danach zu fragen, was dies für die Freien Theater in Würzburg bedeutet, fordert die neu gegründete IG Freie Theater Würzburg sich im Sinne einer ausgeglichenen Berichterstattung positionieren zu können und lädt zu einem Pressegespräch am 13.12. um 16 Uhr in das Theater Chambiznky e.V.
Wir können uns nicht vorstellen, dass das Mainfranken Theater Würzburg wirklich als Vielfaltskiller dastehen will. Doch die Freien Theater befürchten, durch das Flatrate-Dumping des hochsubventionierten Mainfranken Theaters ausgetrocknet zu werden.“

