A3-Ausbau: Tunnel und neue Brücke gehen in Betrieb

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Katharina Kraus

22. Februar 2018

Die Strecke zwischen Heidingsfeld und Heuchelhof verläuft ab sofort auf einer Länge von 570 Metern unter der Erde, bis sie schließlich auf die neu gebaute Brücke mündet. Foto: Pascal Höfig
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Heidingsfeld Talbrücke. Foto: Pascal Höfig

Nach einer fast vierjährigen Bauzeit wird nun am Würzburger Katzenberg eine Tunnelröhre und die neue Talbrücke für die A3 freigegeben. Laut dem Bayerischen Rundfunk soll am Abend der Betrieb starten. Die Strecke zwischen Heidingsfeld und Heuchelhof verläuft ab sofort auf einer Länge von 570 Metern unter der Erde, bis sie schließlich auf die neu gebaute Brücke mündet. Allerdings wird es laut Berichten des BR noch circa zwei Jahre dauern, bis schließlich auch die zweite Tunnelröhre und die Brücke in Fahrtrichtung Nürnberg fertig und befahrbar seien.

Gleichzeitig mit der Verkehrsumlegung erfolgt dann auch die Wiedereröffnung des Rasthofes Würzburg Nord am Donnerstag, den 1. März 2018, so heißt es in einer Pressemitteilung der Autobahndirektion Nordbayern.

Die Strecke zwischen Heidingsfeld und Heuchelhof verläuft ab sofort auf einer Länge von 570 Metern unter der Erde, bis sie schließlich auf die neu gebaute Brücke mündet. Foto: Pascal Höfig

Die Strecke zwischen Heidingsfeld und Heuchelhof verläuft ab sofort auf einer Länge von 570 Metern unter der Erde, bis sie schließlich auf die neu gebaute Brücke mündet. Foto: Pascal Höfig

Lärmschutz statt Komplett-Untertunnelung

Die neu gebaute Talbrücke ist mit einer Lärmschutzwand von sechs Metern Höhe ausgestattet und für die Anwohner sei bereits jetzt eine Lärmreduzierung zu erkennen, erklärte die Autobahndirektion. Eine Bürgerinitiative hatte 2014 mit einem Bürgerentscheid „Ja zum Würzburg-Tunnel“ die Bewohner und die Stadt davon überzeugen wollen, dass die Autobahn im Bereich Katzenberg komplett unter die Erde verlegt werden sollte, aufgrund der Lärm- und Schadstoffbelastung. Die Bemühungen waren allerdings vergeblich. Ein Grund dafür war auch, dass eine komplette Untertunnelung den A3-Ausbau deutlich verteuert hätte.

Insgesamt sind laut BR für den Ausbau der Autobahn von der Anschlussstelle Randersacker bis zur Anschlussstelle Würzburg-Heidingsfeld, das ist eine Länge von 5,4 Kilometern, Kosten in Höhe von 221 Millionen Euro veranschlagt.

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