Schreck beim Nachhause kommen: Wildschwein im Hausflur
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Würzburg erleben
13. April 2018

Wildschwein. Symbolfoto: Pascal Höfig
Da kann man sich schonmal erschrecken! Ungebetenen tierischen Besuch gab’s am gestrigen Donnerstag in der Kolpingstraße in Stetten (Lkr. Main-Spessart). Ein Hausbewohner konnte beim Nachhause kommen durch die Glastür sehen, dass ihn im Hausflur ein Wildschwein erwartete. Da gegenüber ein Jäger wohnte, wandte sich der Mann, der auf das Betreten des Hauses zunächst verzichtete, an diesen. Der Jäger wandte sich an die Polizei, die „die Flucht“ des Tieres organisierte.
Flucht im „Schweinsgalopp“
Um eine Gefährdung der Anwohner zu vermeiden, wurde im Anschluss durch die verständigten Helfer der freiwilligen Feuerwehr Stetten eine Absperrung von dem Haus zu einem dahinterliegenden Feld eingerichtet, mit dem Ziel das Tier dorthin zu treiben. Die Anwohner der Straße wurden gebeten solange in den Häusern zu bleiben und die Türen geschlossen zu halten. Nach Öffnen der Haustür fand das ca. 50 kg schwere Tier schnell den Weg ins Freie und flüchtete im sprichwörtlichen Schweinsgalopp ins Grüne.
In dem Haus wurden von dem Wildschwein die dort stehenden Blumentöpfe und ein Schuhregal verwüstet, zudem wurden die Wände verschmiert. Wie das Wildschwein in das Haus gelangte konnte nicht nachvollzogen werden.

