Wirtschaftsministerium fördert AusbildungsScouts bis 2021

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Würzburg erleben

18. April 2018

Symbol Ausbilderin. Foto: Pascal Höfig
Azubi_IHK_Computer

Auch gestandene Fachleute können während der Weiterbildung noch viel lernen. Foto: Pascal Höfig

Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer hat am 13. April 2018 in Feldkirchen-Westerham (Lkr. Rosenheim) bei einer bayernweiten Veranstaltung mit IHK-AusbildungsScouts einen Projektförderbescheid der bayerischen Staatsregierung für die nächsten drei Jahre in Höhe von knapp über 900.000 Euro an BIHK-Präsident Eberhard Sasse übergeben.

AusbildungsScouts informieren

Die IHK-AusbildungsScouts sind ein gemeinsames Projekt aller bayerischen Industrie- und Handelskammern in Bayern und unterstützen Schüler allgemeinbildender Schulen bei der Berufsorientierung. Seit Januar 2016 sind die AusbildungsScouts auch an den mainfränkischen Schulen unterwegs und haben seitdem in mehr als 100 Einsätzen über 3.000 Schüler erreicht.

Fachkräftemangel nimmt zu

„Der demografische Wandel und die zunehmende Akademisierung werden den Mangel an beruflich qualifizierten Fachkräften in den nächsten Jahren weiterhin verschärfen“, sagt der stellv. Hauptgeschäftsführer der IHK Würzburg-Schweinfurt Max-Martin W. Deinhard. „Umso wichtiger ist es, frühzeitig über die vielfältigen Karrieremöglichkeiten mit einer Ausbildungzu informieren“, so Deinhard weiter. „Die AusbildungsScouts leisten das gewissermaßen auf Augenhöhe mit den Schülern und sind deshalb besonders glaubwürdig.“

Praktisch den Traumberuf finden!

Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer führte aus: „Bei der Vielzahl an interessanten Berufsbildern ist es für viele Jugendliche oft schwierig, den für sie passenden Weg zu finden. Scouts haben in ganz Bayern Schülerinnen und Schülern über ihre eigene Ausbildung informiert und ihre ganz persönlichen Erfahrungen aus der Praxis berichtet. Die AusbildungsScouts bieten damit einen echten Mehrwert bei der Berufsorientierung und vereinfachen den Einstieg für viele. Das praxisbezogene Informations-Projekt ist somit eine ideale Ergänzung zu den Informationsmöglichkeiten an Schulen.“

Immer weniger Azubis

In Mainfranken ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Bereich Industrie, Handel und Dienstleistungen im Jahr 2017 gegenüber dem
Vorjahr um 1,7 Prozent auf 3.710 gesunken. Aufgrund der guten konjunkturellen Lage bieten die mainfränkischen  Unternehmen immer mehr Ausbildungsplätze an, während die Zahl der Interessenten abnimmt.

Informationen

Informationen gibt es bei Regionalkoordinator „AusbildungsScouts“ Heinz-Peter Sorge der IHK telefefonisch unter der Nummer 0931 4194-286 oder per E-Mail: heinz-peter.sorge@wuerzburg.ihk.de.

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