Neue Genussorte in Unterfranken

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Katharina Kraus

20. April 2018

Leckeres fränkisches Essen. Foto: Pascal Höfig
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Leckeres fränkisches Essen. Foto: Pascal Höfig

Unterfranken hat zehn neue Genussorte, wie Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber in München mitteilte. Insgesamt dürfen sich 54 weitere Städte, Gemeinden und regionale Zusammenschlüsse aus ganz Bayern künftig ganz offiziell „Genussort“ nennen. Sie sind die Gewinner einer zweiten Auswahlrunde im Wettbewerb „100 Genussorte Bayern“, heißt es in einer Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Kulinarische Besonderheiten

Die ausgewählten Regionen bestechen durch ihre kulinarischen Besonderheiten. Die neuen Genussorte seien damit wichtige Botschafter für die einzigartige Lebensart und Genusskultur in Bayern. Laut Ministerin Kaniber gibt es in keinem anderen Bundesland eine ähnlich große Vielfalt an regionaltypischen Spezialitäten, kulinarischen Schätzen und Traditionen. Der Wettbewerb solle diesen Reichtum stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen.

Gewinner aus 140 Bewerbungen

Eine unabhängige Jury mit Vertretern aus Gastronomie, Tourismus, Landwirtschaft, Kultur, Kirche, Verbraucherschutz und Medien hatte die Gewinner zuvor aus über 140 Bewerbungen ausgewählt. Kaniber wird die neuen Genussorte im Mai bei einem Festakt in der Würzburger Residenz auszeichnen.

Unterfränkische Sieger

Die neuen Genussorte in Unterfranken sind Abtswind (Lkr. Kitzingen), Alzenau (Lkr. Aschaffenburg), Bischofsheim an der Rhön (Lkr. Rhön-Grabfeld), Bürgstadt (Lkr. Miltenberg), Dettelbach (Lkr. Kitzingen), Fladungen (Lkr. Rhön-Grabfeld), Handthal (Lkr. Schweinfurt), Klingenberg (Lkr. Miltenberg), Schweinfurt und Warthmannsroth (Lkr. Bad Kissingen).

Der Regierungsbezirk hat zudem bereits acht Genussorte, u.a. auch im Landkreis Würzburg: Markt Eisenheim (Lkr. Würzburg), Randersacker (Lkr. Würzburg), Fatschenbrunn (Lkr. Haßberge), Hammelburg (Lkr. Bad Kissingen), Iphofen (Lkr. Kitzingen), Miltenberg, Oberelsbach (Lkr. Rhön-Grabfeld) und Ostheim vor der Rhön (Lkr. Rhön-Grabfeld).

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