7.870 Kilo zu viel: LKW wegen Überladung aus dem Verkehr gezogen
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Würzburg erleben
3. Mai 2018

Lkw an einer Raststätte - Symbolfoto: Pascal Höfig
GEISELWIND, LKR. KITZINGEN. In der Nacht zum Donnerstag haben Beamte der Autobahnpolizei auf der A3 einen total überladenen 7,5-Tonner aus dem Verkehr gezogen.
105 Prozent überladen
Gegen 01:45 Uhr fiel den Autobahnpolizisten bei Schlüsselfeld der in Richtung Frankfurt fahrende Miet-Lkw mit Münchner Kennzeichen auf. Da sie den Verdacht hatten, dass der Laster viel schwerer als erlaubt war, lotsten sie ihn zu einer Waage. Dort stellten die Beamten dann das tatsächliche Gewicht fest: Statt maximal 7.490 Kilogramm wog das Fahrzeug 15.360 Kilogramm und war damit um 105 Prozent überladen.
Weiterfahrt erst nach Umladung erlaubt
Der 56 Jahre alte Fahrer, der in Hessen wohnt, wurde angezeigt und muss mit einem Bußgeld von mehreren hundert Euro rechnen. Der Mann durfte seine Fahrt von München nach Frankfurt erst fortsetzen, nach dem die zu viel geladene Fracht, bestehend aus Telefonbüchern, auf ein zweites Fahrzeug umgeladen worden war. Die Transportfirma aus Hessen, die sich durch den Gesetzesverstoß einen wirtschaftlichen Vorteil verschafft hat, wird in Form einer Gewinnabschöpfung zur Rechenschaft gezogen.
Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

