Räumung der Schweinemastställe in Osthausen

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Katharina Kraus

3. Mai 2018

Einige Schweinekadaver wurden zur pathologischen Untersuchung nach Erlangen verbracht. Foto: Sat.1 Bayern
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Einige Schweinekadaver wurden zur pathologischen Untersuchung nach Erlangen verbracht. Foto: Sat.1 Bayern

Wie bereits berichtet, wurden im April in einem Maststall in Osthausen rund 2.000 verendete Mastschweine aufgefunden. Bisher konnten die Ställe noch nicht geräumt werden.

Die Betreiber der beiden Mastschweineställe in Osthausen haben jetzt über ihren Anwalt mitteilen lassen, dass sie die Räumung der Stallungen selbst nicht beauftragen können, so heißt es in einer Pressemitteilung vom Landratsamt Würzburg.

Landratsamt leitet Räumung ein

Das Landratsamt leitet deshalb nun die Räumung der Ställe im Rahmen der Ersatzvornahme ein. Hierzu werden bis Ende dieser Woche Vergleichsangebote von mehreren Fachfirmen eingeholt. Das Landratsamt ist hierzu nach den Vorschriften des Vergaberechtes verpflichtet.

Anfang nächster Woche wird entschieden, welche Fachfirma mit der Räumung beauftragt wird und wann mit der Räumung der Ställe begonnen werden kann. Nach aktuellem Sachstand ist damit zu rechnen, dass diese rund zwei Wochen dauern wird, so das Landratsamt.

Anfang April hatten die Betreiber der Mastschweineställe das Veterinäramt über ihren Anwalt informiert, dass in den Stallungen im November 2017 rund 2000 Mastschweine verendet sind.

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