Schnittwunde an der Hand: 29-Jährige rastet aus
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Würzburg erleben
7. Mai 2018

Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig
Die Patientin eines Schweinfurter Krankenhauses hatte sich am frühen Morgen des Sonntag nicht unter Kontrolle. Die alkoholisierte 29-Jährige sollte gegen 01.45 Uhr wegen einer Schnittwunde an der rechten Hand behandelt werden. Sie verwehrte die Behandlung und schlug um sich. Zunächst ließ sie sich durch die hinzugerufenen Beamten der Polizeiinspektion Schweinfurt beruhigen und die Wunde durch den diensthabenden Arzt versorgen. Währenddessen änderte sich die Gemütslage der Schweinfurterin erneut, so dass sie durch Wegziehen die Behandlung abbrechen wollte.
Gespuckt und getreten
Nachdem sie durch alle beteiligten Helfer zum Zwecke der Wundversorgung festgehalten wurde, biss sie dabei eine Polizistin in die Hand. Nachdem dann die Schnittwunde der Dame versorgt war, sollte sie aufgrund ihrer Aggressivität in Gewahrsam genommen werden. Beim Transport zum Dienstfahrzeug wehrte sie sich erneut mittels Spucken und Treten. Letztendlich konnte sie in der Zelle der Polizeiinspektion Schweinfurt Quartier beziehen.
Nachdem aufgrund des Widerstands nunmehr auch die Staatsanwaltschaft in den Vorfall mit eingebunden wurde, ordnete diese die sodann erfolgte Blutentnahme an, welche im Dienstgebäude durch einen hinzugerufenen Arzt erfolgte. Auf die Dame kommt nun eine Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf einen Vollstreckungsbeamten zu.

