Helmstadt: Junge Frau verstirbt bei Verkehrsunfall auf A3

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Würzburg erleben

28. Mai 2018

Für die im Landkreis Offenbach wohnende Opelfahrerin kam jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch an der Unfallstelle. Foto: Pascal Höfig
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Für die im Landkreis Offenbach wohnende Opelfahrerin kam jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch an der Unfallstelle. Foto: Pascal Höfig

In den späten Sonntagabendstunden wurde eine junge Frau bei einem Verkehrsunfall auf der A3 bei Helmstadt (Lkr. Würzburg) getötet. Drei weitere Personen wurden leicht bis mittelschwer verletzt. Die Fahrbahn in Richtung Nürnberg musste für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried übernahm die Ermittlungen zur Unfallursache.

Die 40-jährige Fahrerin eines nachfolgenden Fahrzeugs konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und fuhr frontal in die Beifahrerseite des querstehenden Opel. Foto: Pascal Höfig

Die 40-jährige Fahrerin eines nachfolgenden Fahrzeugs konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und fuhr frontal in die Beifahrerseite des querstehenden Opel. Foto: Pascal Höfig

Kontrolle verloren

Nach bisherigen Erkenntnissen verlor eine 33-jährige Frau kurz nach halb elf, aus noch ungeklärter Ursache, auf der A3, Höhe der Anschlussstelle Helmstadt in Fahrtrichtung Nürnberg, die Kontrolle über ihr Fahrzeug und fuhr in die Mittelschutzplanke. Der Wagen drehte sich und kam im Kurvenbereich auf der linken Fahrspur quer zur Fahrbahn zum Stehen.

Die 40-jährige Fahrerin eines nachfolgenden Fahrzeugs konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und fuhr frontal in die Beifahrerseite des querstehenden Opel. Für die im Landkreis Offenbach wohnende Opelfahrerin kam jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch an der Unfallstelle.

Die drei Insassen aus dem VW Caddy, ein Ehepaar mit dessen Kind aus dem Landkreis Straubing-Bogen, wurden nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort mit leichten bis mittelschweren Verletzungen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Die Autobahn musste in Richtung Nürnberg für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Foto: Pascal Höfig

Die Autobahn musste in Richtung Nürnberg für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Foto: Pascal Höfig

Neben Polizei, Notarzt und Rettungsdienst waren auch die umliegenden freiwilligen Feuerwehren Waldbrunn, Helmstadt, Eisingen und Waldbüttelbrunn im Einsatz. Die Autobahn musste in Richtung Nürnberg für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.

Die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried übernahm die Ermittlungen zum Unfallhergang. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter hinzugezogen. Der Gesamtsachschaden beziffert sich nach ersten Schätzungen auf rund 30.000 Euro.

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