Mercedes auf A 3 ins Gebüsch geschleudert: Unfall wegen Gaffer auf der Gegenfahrbahn
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18. Juni 2018

Polizei im Einsatz auf der Autobahn. Foto: Pascal Höfig
Am Sonntagvormittag ist auf der A 3 zwischen den Anschlussstellen Geiselwind und Schlüsselfeld ein Mercedes ins Gebüsch geschleudert worden. Durch Gaffer bildete sich auch auf der Gegenfahrbahn ein Stau und es kam dort zu einem Folgeunfall. Zum Glück wurde niemand verletzt. Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf insgesamt 20.000 Euro.
Von Fahrbahn abgekommen
Gegen 10:50 Uhr hatten sich aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens in Richtung Nürnberg langsam fahrende Kolonnen gebildet. Ein 29-jähriger Autofahrer bemerkte zu spät, dass der 82 Jahre alte Mercedes-Fahrer vor ihm deshalb abbremsen musste und fuhr mit seinem Ford Focus auf. Der Mercedes wurde gegen die Mittelleitplanke geschoben, schleuderte nach rechts und kam von der Fahrbahn ab. Verkeilt unter gerodeten Bäumen blieb der Pkw in der Böschung stehen.
Bremsenden Vordermann übersehen
Floriansjünger aus Schlüsselfeld wurden alarmiert. Sie sicherten die Unfallstelle gemeinsam mit den Autobahnpolizisten ab und befreiten die in ihrem Fahrzeug gefangenen, aber unverletzt gebliebenen, Insassen aus ihrer misslichen Lage. Mit einer Seilwinde wurde der Wagen herausgezogen.
Während der Bergungsarbeiten bildete sich auch auf der Gegenfahrbahn ein Stau.
Gegen 11:40 Uhr übersah eine 26-jährige Autofahrerin aus Schwaben, die in Richtung Frankfurt unterwegs war, dass ihr Vordermann verlangsamt hatte und fuhr auf. Diese kurze Unaufmerksamkeit kostete sie 35 Euro Verwarnungsgeld. Sowohl sie als auch der 22-jährige Fahrer des anderen Wagens kamen mit dem Schrecken davon.

