Museum im Kulturspeicher: Kunst mit Falten

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Würzburg erleben

22. Juni 2018

Kunstwerke aus Stoff und Papier. Foto: Foto Peter Weber, Maisach
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Kunstwerke aus Stoff und Papier. Foto: Foto Peter Weber, Maisach

Seit vielen Jahren entwirft Peter Weber seine Kunstwerke durch raffinierte Faltungen von Stoff oder Papier. In der „Sammlung Peter C. Ruppert. Konkrete Kunst in Europa nach 1945“ im Museum im Kulturspeicher ist er mit einer faszinierenden Wandarbeit aus gefaltetem Filz vertreten.

Faszinierende „Footprints“

Eine Besonderheit unter seinen Werken sind seine „Footprints“, labyrinthisch-präzise Bodenarbeiten. Schier unglaublich ist die Tatsache, dass der Künstler sie in einem umfangreichen Konstruktionsprozess aus einem einzigen Stück Stoff faltet – ohne jeden Schnitt. Beim Zusammenfalten entsteht durch das Ineinanderschieben der einzelnen Flächen kurzfristig eine Skulptur, die dann jedoch gleich in die reliefartige Fläche verwandelt wird.

Das Museum im Kulturspeicher. Foto: Pascal Höfig

Fußspuren hinterlassen!

Seit Beginn der Labyrinth-Ausstellung liegt ein solches Objekt im Eingang des Museum im Kulturspeicher und darf ausdrücklich betreten werden. Denn erst die Fußspuren der Besucher ergeben den Kontrast zum hellen Baumwollstoff: Beim Auseinanderfalten zeigen sich die Fußspuren als dunkle Flächen der zuvor oben liegenden Formanteile.

Rätsel wird gelöst

Am Samstag, den 30. Juni reist der Künstler eigens aus München an, um das Geheimnis dieser optisch undurchschaubaren Faltung zu lüften. Die Ausstellung „Labyrinth konkret … mit Nebenwegen“ ist an diesem Abend zusätzlich von 18.30 bis19.15 Uhr geöffnet. Die Veranstaltung findet im Foyer statt und beginnt um 19.30 Uhr mit einer kurzen Einführung in die Labyrinth-Ausstellung durch Museumsdirektorin Dr. Marlene Lauter. Die Kosten betragen 4,50 Euro inkl. Eintritt in die Ausstellung.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Museums im Kulturspeicher.

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