Sprengstoffverdacht in Pkw: Rastanlage an der A3 gesperrt

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2. Juli 2018

Der Rasthof Spessart-Süd. Archivfoto: Pascal Höfig
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Der Rasthof Spessart-Süd. Archivfoto: Pascal Höfig

Aufgrund eines sprengstoffverdächtigen Fahrzeugs kam es heute auf der Rastanlage Spessart Süd zu einem größeren Polizeieinsatz. Bis in den Abend war die Rastanlage geräumt und das Gebiet weiträumig abgesperrt.

Europäischer Haftbefehl

Am Sonntagnachmittag kontrollierte die unterfränkische Polizei ein mit vier Personen besetztes Fahrzeug im Bereich der Rastanlage. Gegen einen Insassen lag ein europäischer Haftbefehl vor. Der Gesuchte wurde daher vorläufig festgenommen.

Bei der Überprüfung des Pkw ergaben sich Hinweise, dass sich darin möglicherweise Sprengstoff befinden könnte. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass von dem Fahrzeug eine Gefahr ausgeht, wurden die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Neben dem Festgenommenen befinden sich auch die übrigen Fahrzeuginsassen in Polizeigewahrsam.

Sprengstoffspezialisten vor Ort

Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamts haben das verdächtige Fahrzeug auf der Rastanlage Spessart-Süd untersucht. Sprengstoff wurde nicht aufgefunden. Eine Gefahr für das Umfeld konnte somit ausgeschlossen werden. Der Verkehr auf der A3 war während des Polizeieinsatzes nicht beeinträchtigt. Die Absperrmaßnahmen sind gegen 22:30 Uhr aufgehoben worden.

Der Einsatz erfolgte unter Federführung der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach. Unterstützt wurden die Beamten von Sprengstoffspezialisten des Bayerischen Landeskriminalamts und Kräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei. Im Einsatz befanden sich rein vorsorglich auch der Rettungsdienst mit sechs Fahrzeugen und einem Notarzt sowie die örtlichen Feuerwehren mit knapp 70 Einsatzkräften und 23 Fahrzeugen.

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